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Autor: Tiffy

Titel: Zwischen zwei Stühlen
FSK ab 16
Die vier gehören mir nicht und Geld verdienen kann ich auch nicht damit. Nur Aexa die is mein!!!
Personen: Aexa, TR, und vieleicht noch mehr.

Idee: meine und auch nur meine. Das ganze ist nie passiert und wird es auch nicht.

Geschichte: Aexa, ein Mädchen aus Deutschland lernt auf dem Flug nach Helle Lauri kennen und lieben, aber nach und nach entwickeln sich andere Gefühle....aber lest selbst.

 

Zwischen zwei Stühlen


Aexa stand in ihrer alten Wohnung und betrachtete wehmütig ihr zu Hause, sie hatte die Koffer schon gepackt und war auf dem Weg zum Flughafen. "Ein neues Leben" sagte sie zu sich. "Na toll." Ihre Eltern waren früh gestorben, sie waren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und sonst hatte sie keine weiteren Verwandten. Mit drei war sie dann in ein Waisenhaus gekommen und dann von einer Pflegefamilie zur anderen geschoben worden. Als sie dann alt genug war, um auf eigenen Beinen zu stehen, hatte sie sich mit Kellnern über Wasser gehalten, bis sie dann einen Job als Sekretärin angeboten bekam. Jetzt hatte sie fast ihr ganzes Hab und Gut verkauft, um ein neues Leben anzufangen, nur ihre Möbel, die hatte sie in ihr kleines Häuschen verschiffen lassen. Sie hatte alle ihre Ersparnisse aufgebracht damit sie sich dieses Häuschen kaufen konnte. Nichts besonderes, aber es war dort wunderschön, genau das richtige für sie jetzt. Sie hatte vor ca. drei Monaten ihre beste Freundin verloren und jetzt hatte sie niemanden mehr. Sie kündigte ihren Job und bei einem kleinen Makler hatte sie dieses Haus im Schaufenster gesehen und sich spontan dazu entschlossen es zu kaufen. Ein Häuschen am See, nicht groß, aber für sie reichte es. Sie verabschiedete sich traurig von ihrer kleinen Wohnung und stieg in das Taxi um nach Düsseldorf zum Flughafen zu kommen, von wo aus sie fliegen würde. "Machs gut" sagte sie noch und schloß dann die Tür hinter sich.

Sie schmiß ihren Rucksack auf die Schulter, als sie aus dem Taxi stieg. Im Flughafen erfuhr sie, dass sie noch ungefähr zwei Stunden warten mußte, bis ihr Flieger startete also verzog sie sich nochmal in ein kleines Café und genehmigte sich einen letzten deutschen Kaffee, bevor es in ihre neue Heimat ging. Sie schaute sich die Leute in dem Kaffee an und ihr Blick fiel auf einen jungen Mann mit dunklem Haar und Federn in den Haaren. Sie mußte zweimal hinschauen und schüttelte den Kopf. Als dann ihr Flug ausgerufen wurde stand sie auf nachdem sie bezahlt hatte und ging den Gang entlang zum Flieger und wurde plötzlich von hinten angerempelt. "Hey, kannst du nicht aufpassen?" sagte sie ärgerlich und blickte in die grünsten Augen die sie jemals gesehen hatte. Ihr wurde auf einmal ganz anders, und ihre Knie fingen an zu zittern. "Sorry, war nicht meine Absicht. Hab dich nicht gesehen" sagte der Mann aus dem Café. Er fing an zu grinsen, was Aexa nur noch mehr in Rage brachte. "Grins nicht so blöd, hilf mir lieber mit meiner Tasche" sagte sie wütend denn sie war zerrissen und alle ihre Klamotten lagen jetzt auf dem Boden verstreut. Als die alles wieder eingesammelt hatte stand sie auf und musterte ihn heimlich. Er hatte jetzt eine Mütze tief in die Stirn gezogen und setzte gerade eine Sonnenbrille (obwohl nicht der geringste Sonnenstrahl zu sehen war) auf. Er grinste nur, sagte noch schnell bis später und ging dann an ihr vorbei in das Flugzeug bevor sie irgendwas sagen konnte. Sie ging kopfschüttelnd hinter ihm her und dachte nur hoffentlich nicht, stieg in das Flugzeug ging zu ihrem Platz und stopfte ihre Sachen in die Ablage, dann sah sie runter auf die Sitze und verdrehte die Augen. Auf dem Sitz neben ihr saß der Mann mit den grünen Augen. Sie setzte sich und schaute demonstrativ in die andere Richtung. Sie war fest entschlossen diesen Mann nicht zu mögen. "Entschuldige, aber du hast wieder was verloren" sagte er und reichte ihr feixend ein Kondom. Panisch sah sie was er in der Hand hielt, puterrot schnappte sie ihm das Ding aus der Hand und steckte es schnell in die Tasche. Als er sah, wie rot sie geworden war konnte er nicht mehr anders, er mußte lachen. "Ok, ich sollte mich jetzt vielleicht vorstellen. Ich bin Lauri." sagte er und grinste sie an. "Aexa." antwortete sie kurz. "Tut mir leid, dass ich dich in Verlegenheit gebracht habe" sagte er und bedachte sie mit dem schönsten Lächeln, mit dem er jede Frau rum bekam. Sie nickte nur und schaute ihn an, woher kenn ich den Kerl fragte sie sich.

Er blickte jetzt in ihre Augen. Sie waren so grün, wie die seinen aber trotzdem anders, sie hatte ein Blitzen in den Augen, das ihn faszinierte, sie hatte langes blondes Haar und wie er vorhin gesehen hatte einen netten Hintern. Er hatte sie schon bemerkt als er im Café saß.

Als der Flieger dann zu der Startbahn rollte, krallte sich Aexa in ihrem Sitz fest. "Tief durchatmen" sagte sie zu sich selbst und schloß die Augen. "Hast du Flugangst?" kam dann von dem Sitz neben ihr. Sie öffnete die Augen nickte und sagte:" Ich hab nur vor dem Start Angst" "Hey, darin hab ich Erfahrung, ein Kumpel von mir hat Flugangst. Gib mir deine Hand." Er griff nach ihrer Hand und umschloß sie. Sie schaute ihn erstaunt an, entzog sie ihm aber nicht. "Ich muß Aki auch immer die Hand halten wenn wir mit dem Flieger starten" sagte er. Aki dieser Name kommt mir auch bekannt vor dachte sie. "Woher kommst du?" fragte er sie neugierig. "Aus Deutschland, in der Nähe von Düsseldorf." sagte sie und hielt den Atem länger an als sie eigentlich konnte. "Aexa, du mußt ganz ruhig weiter atmen." sagte er und sah sie besorgt an. "Und was willst du in Helsinki?" "Wohnen?" sagte sie jetzt außer Atem. Jawoll, sie zieht nach Helsinki.

Oh je mir geht’s nicht gut, mir geht´s gar nicht gut dachte Aexa und war einem Ohnmachtsanfall nahe. Ihr Magen machte Purzelbäume und sie wurde blass, dann wechselte ihre Gesichtsfarbe grau und schließlich zu grün. Voller Panik schnappte sie sich die Kotztüte vor sich und erbrach sich in sie. Als sie dann alles ausgekotzt hatte was sie heute morgen gegessen hatte schaute sie ihn wieder an, er hatte wieder dieses Grinsen im Gesicht. Er tätschelte beruhigend ihre Hand und schaute aus dem Fenster. "Du hast es geschafft." sagte er dann aber auch sichtlich erleichtert. "Danke schön" sagte sie leise und erschöpft. "Was machst du in Helsinki?" fragte sie ihn auf der Hälfte des Flugs. "Ich bin Musiker. Kennst du die Band The Rasmus? Ich bin ihr Sänger" sagte er mit einer Spur Stolz in der Stimme. Sie machte große Augen und ein "Daher kenne ich dich" platze aus ihr heraus. "Ja, kann sein." sagte er. "Kennst du unsere Musik?" "Na ja, ich kenn euer In the Shadows. Aber sonst kenne ich nicht viel." sagte sie zu ihm. Er nickte, war aber doch ein bißchen enttäuscht. Aber sie hatte ihn schlichtweg angelogen, sie kannte ein paar Lieder mehr, wollte das aber nicht zugeben.

Aexa war müde, wehrte sich aber dagegen einzuschlafen, aber die monotonen Geräusche des Flugzeugs und die flüsternden Stimmen der anderen Passagiere wiegten sie schon bald in einen sanften und traumlosen Schlaf. Lauri beobachtete sie lächelnd, genau in diesem Moment fiel ihr Kopf auf seine Schulter. Er versuchte sanft ihren Kopf zurück zu schieben was ihm aber nicht gelang. Also fügte er sich in sein Schicksal. Nach etwa 10 Minuten fühlte er das seine Schulter leicht naß war. Er schaute auf Aexa und sah wie ein Tröpfchen Speichel auf sein Shirt tropfte. Sie hatte doch tatsächlich auf sein T-Shirt gesabbert. "Das wird dir bestimmt gleich furchtbar leid tun." sagte er lächelnd.

Als Aexa aufwachte fragte sie sich im ersten Moment wo sie war. Dann sah sie in zwei grüne Augen und schlagartig wußte sie wieder, wo sie war. Sie schaute hinunter auf seine Schulter und erschrocken stellte sie fest, dass da wo gerade noch ihr Mund gelegen hatte, jetzt ein großer dunkler Fleck war. Mehr Peinlichkeiten gibt es wohl nicht, dachte sie, erst das Kondom, dann das Kotzen und jetzt besabber ich ihn auch noch. "Lauri es tut mir leid." entschuldigte sie sich bei ihm. "Gut geschlafen" fragte er grinsend. Sie konnte nichts sagen und schaute nur in eine andere Richtung. Er fing lauthals an zu lachen. "Ich find das nicht witzig" sagte sie zu ihm mit blitzenden Augen. "Ich schon" sagte er mit Tränen in den Augen. Den Rest des Fluges saßen sie schweigend nebeneinander. Aexa kochte vor Wut. Was nimmt sich dieser Gartenzwerg mit Stacheln eigentlich heraus, dachte sie wütend. Lauri schaute aus dem Fenster und mußte immer wieder gegen Lachanfälle ankämpfen.

Kurz vor der Landung dachte er darüber nach, wie er die Telefonnummer von Aexa bekommen würde, denn er wollte sie unbedingt wieder sehen. Dann kam ihm die Idee. "Sag mal hast du Stift und Zettel dabei?" "Ja" sagte sie kramte in ihrer Handtasche und legte ihm beides auf seinen Tisch, aber er gab es ihr zurück "Gib mir mal deine Telefonnummer, dann können wir uns treffen, damit du mir ein neues Shirt kaufen kannst" "Wie bitte?" fragte sie ihn ungläubig. "Na ich denke du solltest es mir ersetzten, ich kanns ja jetzt nicht mehr anziehen und schließlich hast du mir auf das Teil gesabbert, da ist es nur richtig, dass du mir ein neues kaufst." sagte er und grinste ihr mitten ins Gesicht. "Wie du meinst" sagte sie zitternd vor Wut. Lauri merkte, dass er die Grenze bei ihr fast erreicht hatte. Wenn sie nicht so wütend gewesen wäre, hätte sie auch bestimmt daran gedacht ihm die falsche Telefonnummer zu geben, Rockstar hin oder her dachte er. Sie gab ihm ohne Worte den Zettel, zu ihrer Verwunderung teilte er ihn und kritzelte schnell seine Nummer drauf und reichte ihr ihn. "Hier, nur für alle Fälle" sagte er und setzte das süßeste Lächeln auf das er hatte und bei dem jede Frau schwach geworden wäre. Aber offenbar war sie im Moment immun dagegen, denn sie zerknüllte lächelnd den Zettel vor seiner Nase und steckte ihn in ihre Tasche um ihn nachher wegzuwerfen. Sie versuchte aufzustehen, denn der Flieger war gelandet. "Aexa du bist noch angeschnallt" sagte er lachend und wollte ihr helfen. "Faß mich ja nicht an" fauchte sie. Sie schnallte sich ab stand auf, schnappte ihre Jacke und ging oder besser rannte aus dem Flugzeug ohne auf die Rufe hinter ihr zu achten. Lauri stürmte los und hielt sie keuchend auf. "Du hast deine Tasche vergessen." sagte er außer Atem. Sie schnappte ihm die Tasche aus der Hand und ließ sie fallen, beide wollten sie zur gleichen Zeit aufheben und stießen mit den Köpfen zusammen. Er lachte wieder was Alexa erneut zur Weißglut trieb. "Hör mal zu du Vogelgrippeüberträger, wenn du mich nicht jetzt in Ruhe läßt, hetz ich dir wer weiß wen auf den Hals" mit diesen Worten drehte sie sich um und stolzierte davon. Lauri sah ihr kopfschüttelnd nach und ging in die andere Richtung davon.

Alexa ging schnaubend vor Wut den Gateway entlang zu einem Taxistand. Sie bestieg ein Taxi, sagte dem Fahrer die Adresse und lehnte sich erschöpft zurück. Sie atmete ein paar mal tief durch, um sich zu beruhigen und zog dann schnatternd ihre Jacke enger um sich.

Der Taxifahrer beobachtete sie im Rückspiegel und stellte die Heizung höher. "Sie haben sich aber den falschen Monat ausgesucht, um hier Urlaub zu machen. Es ist im Januar ziemlich kalt hier, da sollten sie sich dicker anziehen." sagte er. "Danke, das hab ich auch schon bemerkt." antwortete sie ihm ein bißchen schärfer, als beabsichtigt. "Es tut mir leid, ich hatte heute einen schlechten Tag." sagte sie entschuldigend zu ihm und dachte wütend an Lauri. "Ich mache aber keinen Urlaub hier, ich ziehe hierher. Ich muß mich wohl noch ans Wetter hier gewöhnen." sagte sie jetzt etwas freundlicher.

Sie fuhren gerade einen Feldweg entlang und kamen endlich an einem kleinen idyllischen See an. "So Lady wir sind da." sagte der Taxifahrer und holte Aexa aus ihren Gedanken. Er stieg aus, holte ihre Klamotten aus dem Kofferraum und reichte ihr alles.

"Dann viel Glück für sie." sagte er, aber Aexa hörte ihn nicht mehr, sie starrte nur noch auf das Haus. "Oh Gott" sagte Aexa erschrocken.

Das kann nicht wahr sein, was ist das denn, dachte sie erschrocken und
ging auf diese Bruchbude zu, die demnächst ihr zu Hause sein sollte. Es war vollkommen herunter gekommen und überall blätterte Farbe ab, einige Holzbalken fehlten ganz, man konnte praktisch durch das ganze Haus gucken von vorne nach hinten.

Die Haustür hing in den Angeln und in den Fenstern war kein Glas mehr. "Oh mein Gott, wie sieht das denn hier aus." wiederholte sie geschockt. Sie ging die drei Stufen zur Veranda rauf und versuchte die Tür aus den Angeln zu heben was ihr mit einiger Mühe und Gewalt auch gelang.

Dann ging sie hinein und sah sich um. "Ich glaub das nicht, diese miesen Kerle, Ohhhh, wenn ich die in die Finger bekomme, was haben die mir da angedreht, das soll ein Haus sein." knurrte sie.

Sie ging die Treppen herauf zu dem Raum, das mal ihr Schlafzimmer werden sollte. Erschrocken schlug sie ihre Hände vor dem Mund. Hier war alles marode, und heruntergekommen, der Teppich war völlig durchnäßt, an den Wänden hingen Fetzen der Tapete herunter die dort mal klebte.

Im Dach sah sie große Löcher und überall lag das Laub herum das von den Bäumen gefallen war. Nach dem der ersten Schock verdaut war, kroch jetzt langsam die Panik in ihr hoch. Sie setzte sich auf einen Karton der noch einigermaßen trocken war und überlegte krampfhaft, dann holte sie ihr Handy aus ihrer Tasche, dabei fiel ihr Blick auf einen zusammengeknüllten Zettel. Sie hatte keine andere Wahl.




Lauri sah Aki schon an der Gepäckausgabe warten und ging auf ihn zu. "Hey man, wie war dein Flug" fragte Aki als er ihn sah. Lauri schmunzelte "Sehr unterhaltsam" antwortete er schließlich. "Aha, haste wieder ein Groupie gefunden?" hakte er nach. "Ne, sie ist bestimmt kein Groupie von mir." sagte er und fing an zu lachen.

Er erzählte Aki was während des Fluges passiert war und als er ihm das mit dem Vogelgrippeüberträger erzählte, fing Aki lauthals an zu lachen. "Das hat sie zu dem großen Lauri Ylönen gesagt? Und da lebt sie noch?" sagte er mit Tränen in den Augen. Sie stiegen in Aki`s Auto. "Wie heißt sie eigentlich?" "Aexa" sagte Lauri knapp und fing wieder an zu grinsen. "Wie, hat es dich erwischt?" fragte Aki erstaunt.

"Mich hat es nicht erwischt, ich find sie nur nett, obwohl sie nicht gerade nett zu mir war." sagte Lauri immer noch grinsend. "Und das ist es gerade, nicht wahr Lintu, es fasziniert dich, weil dir noch keine Frau widerstehen konnte." sagte Aki und Lauri nickte daraufhin nur mit dem Kopf.

Sie fuhren eine Hauptstraße entlang und bogen in eine kleine Seitenstraße ein. Sie waren an Lauris Wohnung angekommen, Aki parkte das Auto, dann holte Lauri seine Taschen aus dem Kofferraum. Er zog seinen Haustürschlüssel aus der Jackentasche und schloß die Haustür auf, er stellte seine Taschen ins Wohnzimmer und wandte sich zu Aki um "Noch n Bierchen?" "Ja klar, da fragt du noch?" sagte Aki grinsend, "ich will mehr hören von dieser Aexa."

Kaum hatten sie es sich auf der Couch bequem gemacht klingelte Lauris Handy. "Kaum ist man zu Hause, will wieder alle Welt was von dir" knurrte Lauri. Er sah auf das Display und traute seinen Augen kaum als er Aexas Nummer sah.

Mit großen Augen drehte er sich zu Aki um. "Sie ist es" sagte er verwundert, aber als er über dem Kopf von Aki ein Fragezeichen schweben sah, fügte er ein "Aexa." hinzu. "Worauf wartest du denn dann, nu nimm schon ab Lintu" sagte Aki grinsend. "Hallo? Ylönen." sagte Lauri.

Ihr kam es vor wie eine Ewigkeit, bis sie Lauris Stimme hörte. zuerst wußte sie nicht, was sie sagen sollte, dann begann sie: "Lauri? Hier ist Aexa, störe ich?" fragte sie vorsichtig. "Nein" sagte er nur trocken. Sie atmete einmal tief durch und begann: Lauri, ich weiß nicht, an wen ich mich sonst wenden soll, ich kenn doch sonst niemanden hier. Ich brauch deine Hilfe"

"Ich denk, ich soll dich in Ruhe lassen" sagte er und zwinkerte Aki zu. Sie stocke erst, aber dann erzählte sie ihm alles und als sie fertig war, war ihre Stimme nur noch ein Flüstern. "Bitte hilf mir".

"Aexa, beruhige dich, wir sind gleich da, wo bist du?" Lauri schrieb die Adresse auf, verabschiedete sich von Aexa und zog Aki mit sich aus der Wohnung. Stolpernd machten sie sich auf den Weg zum Auto. "Kannst du mir mal sagen, was los ist?" fragte Aki keuchend. "Später, nu mach schon, beeil dich." drängelte Lauri. Sie stiegen ins Auto und machten sich auf den Weg zu der Adresse die Aexa Lauri genannt hatten.

Unterwegs erzählte Lauri alles was ihm Aexa erzählt hatte und Aki bekam immer größere Augen "Oh Paska, und was jetzt?" fragte er. "Hattu, ich hab keine Ahnung, ich werd sie wahrscheinlich erst mal mit zu mir nehmen, dann sehen wir weiter." sagte Lauri und ihm entging der zweifelnde Blick, den Aki ihm zuwarf.

"Wie bitte?" fragte er. "Jep" sagte er und sah jetzt das dreckige Grinsen das Aki aufgesetzt hatte. "Ohne Hintergedanken" fügte er leicht beleidigt hinzu. "Jaaaaaa klar, ohne Hintergedanken, das glaub ich dir auch." sagte Aki immer noch dreckig grinsend. Das war wohl ansteckend, denn auch auf Lauris Gesicht zeigte sich jetzt ein dreckiges Grinsen.


Als sie an dem See ankamen sahen sie das Haus. "Großer Gott was ist denn das für eine Bruchbude" sagte Aki entsetzt. Lauri sprang aus dem Auto und rief sofort Aexas Namen, aber er bekam keine Antwort. "Aexa wo bist du?". Er ging gerade die Stufen zur Veranda rauf als er sah wie sie die Treppe aus ihrem Schlafzimmer runterstieg.

Sie erkannte ihn und in diesem Moment löste sich die ganze Anspannung, die Angst und der Schock. Sie sank auf die letzte Stufe, schlug die Hände vors Gesicht und brach in Tränen aus. Lauri war sofort bei ihr, zog sie sanft auf die Beine und nahm sie in die Arme. "Hey, es wird alles wieder gut." flüsterte er in ihr Ohr. "Wie denn, hast du dich mal hier umgesehen.?" sagte sie schniefend und bekam dann zu allem Überfluß noch einen Schluckauf.

"Jetzt beruhige dich mal. Wir finden eine Lösung." sagte Lauri lächelnd zu ihr. "Lauri, ich....du...es tut mir leid..." versuchte sie zu sagen, aber Lauri legte einen Finger auf ihre Lippen. "Ist schon gut." sagte er leise und fixierte sie mit seinen grünen Augen.

Er strich ihr gerade eine Haarsträhne aus dem Gesicht als es "Chrrrm, Chrrrm" machte.

Sie drehten sich erschrocken um. "Oh entschuldige Aki. Aexa das ist Aki, unser Drummer und ein Freund von mir, Aki das ist Aexa." stellte Lauri die beiden vor.

Aki machte einen Schritt auf Aexa zu und reichte ihr die Hand. Aexa ergriff sie, sagte schüchtern "Hey". "Hey" erwiderte Aki, "Hab schon viel von dir gehört" schloß er.

Aexa sah unsicher zu Lauri rüber und errötete. "Nur Gutes natürlich" sagte Aki lachend. "Aki es reicht" sagte Lauri warnend. Aexa sah ihn dankbar an.

"Und was mach ich jetzt?" fragte Aexa verzweifelt. "Du kommst erst mal mit zu mir und dann sehen wir weiter, ich hab doch gesagt, ich helf dir oder nicht?" bestimmte Lauri.

"Aber..." begann Aexa aber Lauri schnitt ihr wieder das Wort ab, "Keine Widerrede" sagte er und schob sie schon zur Haustür raus.

Lauri packte die Sachen von Aexa in das Auto von Aki, die sie noch retten konnten, dann stiegen die drei ein und fuhren zu Lauris Wohnung. Aki half noch eben, die Sachen nach oben zu tragen und machte sich dann auf den Weg zu sich nach Hause.

Sie stellten die Sachen in das Gästezimmer wo Aexa schlafen sollte." Hast du Hunger, soll ich was kochen?" "Du kannst kochen?" fragte sie lachend, "Ich bin nicht hungrig danke, aber was zu trinken wäre schön." fügte sie hinzu. "Kaffee?" fragte er.

"Kaffee klingt gut, ich bin halb erfroren." antwortete sie ihm und lächelte ihn an. Aexa sah sich in der Wohnung um während Lauri in der Küche stand und den Kaffee kochte. Sie fühlte sich hier auf Anhieb wohl und haute sich auf das Sofa unter dem Fenster wo sie erstmal herzhaft gähnte.

Lauri kam mit zwei dampfenden Tassen Kaffe, Milch und Zucker wieder und stellte alles auf den Glastisch vor ihnen. Er setzte sich neben sie, "Alles ok" fragte er vorsichtig. "Ja, danke es geht schon, bin wohl nur ein bißchen müde." sagte sie und nahm einen großen Schluck Kaffee an dem sie sich die Zunge verbrannte. Sie versuchte heraus zu bekommen, wo das Bad war, damit sie die heiße Brühe ausspucken konnte, aber das gestaltete sich mit was im Mund sehr schwierig. Als Lauri dann endlich verstanden hatte zeigte er ihr schnell das Bad und ging grinsend ins Wohnzimmer zurück. "Ist wohl nicht dein Tag heute was?" "Ach halt die Klappe" schrie sie aus dem Badezimmer zurück.

Nach dem sie sich wieder gefangen hatte, schaute sie zu Lauri rüber und dachte, es war Zeit ich bei ihm zu entschuldigen. "Lauri, es tut mir wirklich leid was ist heute morgen zu dir gesagt habe, es war nicht so gemeint" sagte sie und blickte betreten zu Boden. Er sah sie lächelnd an "Ist schon gut, ich hab dich sicherlich zur Weißglut getrieben." "Ja, das hast du" sagte sie lachend. "Na dann sind wir ja quitt." antwortete er ihr und stimmte in ihr Lachen mit ein.

Sie konnte ein weiteres Gähnen nicht unterdrücken. "Du solltest ins Bett, du siehst furchtbar aus, als ob du gleich auf der Stelle umfällst." sagte er und schaute sie besorgt an. "Danke du Ekel, genau das ist es, was eine Frau hören will." sie stand auf und wollte die Tasse in die Spülmaschine stellen.

"Laß mal, ich mach das schon. Geh mal ins Bett." "Ok, danke. Gute Nacht, bis morgen." "Gute Nacht, Rakas." sagte er grinsend. Er stand auch auf, stellte die Sachen in die Küche und sah ihr hinterher. Plötzlich blieb sie stehen drehte sich um, ging auf ihn zu und berührte mit ihrem Mund seine Lippen. Sie schaute in sein Gesicht und ging dann schnurstracks zu ihrem Zimmer und machte die Tür hinter sich zu. Das ist wohl das erste mal, dass du sprachlos bist was? dachte sie noch. Dann setzte sie sich auf das Bett.

Lauri starrte ihr nach, ist das gerade wirklich passiert, dachte er, hat sie mich wirklich geküßt? dann fing er an zu grinsen.

Ich kanns also doch noch! dachte er selbstzufrieden.

Er räumte noch schnell auf, ging ins Bad und wollte zu seinem Zimmer gehen als er aus dem Gästezimmer leises Weinen hörte.

Er klopfte an, aber erhielt keine Antwort. Er trat ein und sah sie weinend auf dem Bett sitzen. Er ging zu ihr und schaute in ihre verheulten Augen. "Lauri, was mach ich denn jetzt, ich bin in einem fremden Land, kenn hier keinen und hab kein zu Hause, ich bin pleite und kann mir noch nicht mal Zigaretten leisten." sagte sie und fing noch heftiger an zu weinen.

Er zog sie in die Arme und fuhr ihr streichelnd über die Haare. "Hey, ich bin doch bei dir, ich helf dir, das hab ich doch schon vorhin gesagt." beruhigte er sie.

"Ich will das aber nicht." schniefte sie. "Du bist ein Sturkopf, wirklich, laß dir doch helfen, ich mach das gerne. " sagte er und dachte noch, aber ohne Hintergedanken. Inzwischen hatten sie sich wieder aufs Bett gesetzt, er strich ihr eine Träne mit dem Daumen weg und sah ihr in die Augen. "Ich laß dich nicht im Stich" sagte er .

Den Teil hab ich in der Zeit geschrieben als meine Oma gestorben ist, also ein wenig melodramatisch. Sry. :lol: ops:

"Und ein neues T-Shirt brauchst du auch nicht zu kaufen." fügte er grinsend hinzu "Na danke, wie auch, ich hab eh kein Geld." sagte sie jetzt und wußte nicht mehr, ob sie lachen oder weinen sollte, "Lauri, tust du mir einen Gefallen, bleibst du heute nacht hier, ich will nicht alleine sein." "Bist du sicher" fragte er ernst. Sie nickte nur. Sie legte sich hin und Lauri deckte sie zu. Dann seufzte er, machte das Licht aus, zog sich die Hose aus und legte sich zu ihr. Sie drehte sich um, und kuschelte sich in seine Arme. "Gute Nacht, Rakas" sagte er leise. "Was bedeutet Rakas?" fragte sie. "Das sag ich dir ein anderes Mal" sagte er. Sie merkte an seiner Stimme, dass er lächelte, "Ok, Gute Nacht." sagte sie gähnte nochmal und schlief dann ein. Lauri lauschte ihren regelmäßigen Atemzügen und fragte sich, was er jetzt machen sollte, sie konnte ihm gefährlich werden, wenn er nicht aufpaßte, würde er sich in sie verlieben, das wußte er, oder war er das schon. Er seufzte nochmal zog sie enger an sich und schlief dann auch ein.

Als Aexa am nächsten Morgen aufwachte sah sie direkt in zwei grüne Augen. "Guten Morgen, Rakas" sagte Lauri "Gut geschlafen?" "Ja, viel zu gut, wie spät ist es?" fragte sie und gähnte. "Gleich 11 Uhr, ich wollte dich wecken, aber du warst nicht wach zu kriegen. Da hab ich dich einfach weiter schlafen lassen und dich ein bißchen beobachtet. Du bist süß wenn du schläfst." sagte er. Oh Gott hab ich das jetzt laut gesagt? dachte er im gleichen Moment. Aexa schaute ihn ungläubig an, lächelte dann aber. "Und du? Hast du auch gut geschlafen oder hab ich irgendwas gemacht?" Lauri fing an zu lachen "Nein, hast du nicht, du hast dich benommen." "Gut" sagte sie und fing auch an zu lachen. Sie setzte sich auf, und streckte sich. "Wir sollten so langsam mal aufstehen, sonst kommen wir gar nicht mehr aus dem Bett" "Ich hätte nichts dagegen." sagte er anzüglich. "Lauri" sagte sie entsetzt fing aber an zu lachen. Er setzte sich auch auf, schlug die Decke zurück und ging ins Bad, um duschen zu gehen. Aexa schaute an sich herab und bemerkte das sie nur noch ihre Unterwäsche anhatte und erschrak. "Lauri" kreischte sie. Er kam aus dem Bad gestürmt und rannte fast die Tür vom Gästezimmer ein. "Was ist los, alles ok?"

"Ist gestern irgendwas passiert? Ich meine mit uns.... im Bett?" sie wurde rot als sie das fragte. Lauri grinste dreckig. "Was meinst du denn?" "Lauri" sagte sie drohend "nu sag schon."

"Nein, du kannst beruhigt sein, wir waren brav" sagte er immer noch grinsend. Jetzt bemerkte sie geschockt, warum er grinste, sie stand nur in BH und Hose vor ihm. Als sie das realisierte schrie sie auf, schnappte sich ein T-Shirt und hielt es sich vor die Brust. "Geh raus hier du kleiner Sittenstrolch, sonst setzt es was!!!!" schrie sie.

Er grinste nochmal, sah sie von oben nach unten an und ging dann wieder zurück ins Bad immer noch breit grinsend. Unglaublich, was der sich rausnimmt dachte sie grinste aber auch dabei.

Sie zog sich an und ging in die Küche, um Kaffee zu machen. Suchte sich alles zusammen und deckte den Frühstückstisch. Als er aus dem Bad kam, sah er wie sie versuchte die Tassen aus dem Schrank zu holen, aber da sie sehr klein war, gelang ihr das nicht.

Er stellte sich hinter sie und griff nach der ersten Tasse, dabei drehte sie sich um und sie standen sich Auge in Auge gegenüber. Er stellte die Tasse hinter ihr auf die Arbeitsplatte. Sie war nun zwischen Arbeitsplatte und ihm eingeschossen und es gab kein entkommen mehr, es war kein Aki da, der sie stören konnte und sie war nur noch vertieft in seine Augen. Er kam mit seinem Gesicht immer näher und es war nur noch eine Haaresbreite zwischen ihren Lippen als Lauris Handy klingelte.

Er ließ resigniert den Kopf hängen und machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo sein Telefon lag. Er schaute auf das Display und sah, dass es Aki war. "Schon wieder der." sagte er beleidigt. "Was" furzte er Aki an. "Guten Morgen Lintu, hab ich dich bei irgendwas gestört oder warum bist du so giftig?" hörte er ihn sagen. "Um genau zu sein, hast du das." sagte Lauri und schaute zu Aexa rüber. "Das tut mir leid, ich wollte nur wissen wann, du ins Studio kommst, die Jungs und ich wir warten schon auf dich." "Oh Shit das hab ich ganz vergessen. Wir machen uns fertig und dann kommen wir. "Wir" fragte Aki erstaunt. "Ja wir" mit diesen Worten legte er auf und grinste Aexa an, "Na, Bock auf ein bißchen Rockstarleben?"

"Hast du einen Führerschein" fragte Lauri. "Hä? wieso?" Aexa drehte sich um und sah Lauri fragend an. "Ich hab ein Auto, aber keinen Führerschein, ich mein wir können ja auch mit den Fahrrädern fahren, aber eins ist gerade kaputt, da müßtest du bei mir mit auf die Stange kommen." sagte Lauri und bedachte Aexa mit einem anzüglichen Blick.

Sofort wurde sie knallrot und sagte schnell "Ich hab einen Führerschein." "Ok, dann laß uns mal losfahren." sagte Lauri nahm die Jacken von der Garderobe und gab sie Aexa. Gerade als sie die Jacke anziehen wollte, schnappte Lauri ihr die Jacke wieder weg mit den Worten "Kind, die ist zu kalt für dich, es ist Winter hier."

Sie starrte ungläubig in seine grünen Augen. "Wer bist du? Meine Mutter?" sagte sie sauer.

Lauri ging in sein Zimmer, kramte schnell eine warme Jacke aus seinem Kleiderschrank und reichte ihr diese. Sie zog sie nur widerwillig an, denn sie riecht nach ihm, aber es war besser als nix, ihre Sachen waren ja, durch das "nette" Haus das sie jetzt besaß, nicht mehr zu retten.

Lauri ging voran aus dem Haus und reichte ihr den Autoschlüssel. Sie stiegen in das Auto ein und Aexa versuchte den Karren zu starten. Pröppp Pröppp, "Sag mal was ist das für ne Kiste, kannst du dir nix anderes leisten?" fragte sie ihn genervt. "Doch kann ich, aber ich will nicht." sagte er "Warum bist du denn so giftig". Also wenn du das nicht weißt, kann ich dir auch nicht helfen. dachte sie und schwieg ihn weiter an. Sie fuhren schweigend zum Studio, nachdem Lauri ihr den Weg erklärt hatte.

Aki wartete schon draußen auf sie. "Moi Aexa, na habt ihr gut geschlafen?", "Geht dich nichts an, Brillenschlange" giftete Aexa zurück. Aki schaute zu Lauri herüber, der aber zuckte nur unmerklich mit den Schultern. "könne wir jetzt rein gehen, mir ist schweinekalt." nörgelte Aexa. "Dann solltest du dir...." weiter kam Aki nicht denn Lauri stieß mit seinem Ellenbogen in Aki´s Rippen und schüttelte den Kopf. Aki nickte nur als Zeichen, dass er es verstand und grinste Aexa an. Oh, wenn Blicke töten könnten, dann wäre Aki jetzt auf der Stell tot umgefallen.

Sie gingen jetzt gemeinsam ins Studio und trafen unterwegs auf Pauli. Er begrüßte erst Aki, dann Lauri und dann erst fiel sein Blick auf Aexa. "Du mußt Aexa sein. Hey, ich bin Pauli. "Hey" antwortete Aexa knapp. "Na dann los, wir warten schon auf euch." sagte Pauli.

Sie gingen bis zum Ende des Gangs, wo sich Pauli auf der linken Seite eine Tür aufmachte. Er trat ein und gab dann den Blick auf einen jungen Mann frei, der in der Buddahaltung unten auf den Boden saß. Als Aexa das sah, mußte sie unwillkürlich grinsen. "Eero kannst du mal eben aufhören mit deinem Budda-Mist, wir haben Besuch." sagte Lauri genervt.

Eero öffnete blinzelnd ein Auge und sah auf Aexa. dann schloß er es wieder, atmete einmal tief durch und erhob sich dann. "Hey, ähm, sorry, aber wer bist du?" sagte Eero und sah fragend seine Bandkollegen an. "Eero wir haben dir doch von ihr erzählt, das ist Aexa." sagte Aki und verdrehte die Augen. Eero klatschte sich auf die Stirn "Ach die mit dem Haus" sagte er. "Ja, genau." sagte Lauri.

Irgendwie hatte Aexa das Gefühl, dass sie nur von Verrückten umgeben war, aber sie mochte diese Verrückten auf Anhieb, einer hatte Federn in den Haaren, einer ist mit Budda auf einer Wellenlinie, und die anderen beiden naja, kein Kommentar.

"Sag mal, willst du mit mir das Studio angucken, ich könnte dir hier alles zeigen." sagte Eero und wurde dafür mit einem wütenden Blick von Lauri bedacht. "Ja, das wäre nett" sagte Aexa und stolzierte mit Eero aus der Tür.

Lauri sah wütend die geschlossene Tür an. Ich glaub das nicht, sie ist tatsächlich mit ihm abgezogen dachte er.

Er setzte sich schmollend auf das braune Sofa, das an der Wand stand und verschränkte die Arme vor der Brust. "Eero ist verheiratet, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen." sagte Aki und setzte sich neben ihn. "Ich mach mir keine Sorgen." sagte Lauri und sah immer noch beleidigt zur Tür. "Doch, du bist eifersüchtig." witzelte Aki.

"ICH BIN NICHT EIFERSÜCHTIG" schrie Lauri, stand auf, stampfte zur Bar und goß sich was zu Trinken ein. "Hey, jetzt beruhige dich doch mal." sagte Pauli. "Was ist überhaupt hier los, hast du dich in die Kleine verguckt, oder was?" fragte Pauli neugierig.

Lauri tötete Pauli mit Blicken und setzte das Glas an seine Lippen, trank es mit einem Schluck aus und schüttelte sich. "Was hast du da getrunken?" fragte Pauli scharf. "Wodka?" sagte Lauri knapp.

Plötzlich öffnete die Tür und Eero und Aexa kamen lachend in den Raum. Eero spürte sofort die angespannte Stimmung "Was ist denn hier los?" fragte er. "Nix" sagte Lauri. Aexa drehte sich zu Lauri um und sah ihn fragend an aber er wich ihrem Blick aus.

Sie setzten sich alle und kamen nach einer Weile auf das Haus zu sprechen. "Was willst du jetzt machen Aexa?" fragte Aki. "Das weiß ich nicht. Ich hab kein Geld mehr, keine Arbeit, und weiß nicht, wovon ich die Renovierung bezahlen soll. Geschweige denn die Arbeiter." antwortete sie ihm.

Da meldete sich Lauri wieder zu Wort. "Ich habs, wir könnten doch alle gemeinsam das Haus renovieren. Wie wärs, wir haben alle frei und eh nichts zu tun." Alle schauten ihn skeptisch an. "Ach los, kommt schon das wird witzig." versuchte er sie zu überzeugen.

"Von mir aus" sagte Aki. Von Pauli und Eero kam jeweils nur ein Nicken und Aexa saß sprachlos auf der Couch. The Rasmus wollen mein Haus renovieren, das kann nicht wahr sein!!!

Als Lauri gerade aufstehen wollte war Aexa schneller und fiel ihm um den Hals. "Weißt du eigentlich, was du da tust?" fragte sie ihn und schaute in seine grünen Augen. Er hypnotisierte sie förmlich. "Ja, das weiß ich." sagte er und drückte seinen Mund zärtlich auf ihre Lippen.

Ohne auf das Gröhlen von den anderen zu achten, schauten sich Lauri und Aexa nach dem Kuß in die Augen und grinsten.
"Können wir jetzt endlich anfangen. Ich hab auch noch was anderes vor heute." sagte Eero und schaute die beiden grimmig an.
Aexa löste sich mit rotem Kopf von Lauri und ging mit den vieren in das Zimmer nebenan, wo sie es sich auf einem Sessel gemütlich machte.
Eero und Pauli schnappten sich ihre Gitarren und Aki ging zu seinem Schlagzeug.
Lauri ging nochmal zu Aexa, gab ihr einen Kuß und stellte sich ans Mikro.
"Ok, womit fangen wir an?" fragte Pauli.
"Ich würd sagen mit Sail away, da sind einige Akkorde noch nicht so, wie sie sein sollten." sagte Eero.
Die anderen waren einverstanden und so legten sie los. Als Lauri anfing zu singen, bekam Aexa unwillkürlich eine Gänsehaut, so gefühlvoll sang er dieses Lied. Sie schloß die Augen und konzentrierte sich ganz auf seinen Gesang, als sie plötzlich einen dicken Kloß im Hals spürte.
Sie blinzelte die Tränen weg, die versuchten aufzusteigen, als Lauri dann die letzte Zeile gesungen hatte, machte sie die Augen wieder auf und sah direkt in die seinen. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm abwenden und es war, als wären sie alleine in diesen kleinen Raum. Erst als Aki mit den Armen vor Lauris Gesicht wedelte kam dieser wieder zu sich. "Boahr nehmt euch doch ein Hotelzimmer" sagte er genervt.

Sie spielten noch ein paar Lieder, und als sie dann fertig waren, waren sie mit dem Ergebnis ganz zufrieden. "Aaaalso, wer hat Hunger?" fragte Pauli dem schon das Wasser im Mund zusammen lief, bei dem Gedanken an ein großes, saftiges Steak. "Na das war ja klar, dass das wieder von dir kommt" witzelte Aki. "Hey, ich hab nun mal Hunger." sagte Pauli schmollend, er setzte sich zu Aexa und die sah ihn mitleidig an. "Also ich hab großen Hunger" sagte sie und grinste zu Pauli rüber. "Kiitos" flüsterte er ihr zu. "Na, dann kommt, laßt uns mal was zu Essen bestellten, damit die Freßsäcke zufrieden sind" lachte Aki. "Pizza?" fragte Lauri in die Runde und alle anderen nickten. Er griff zum Telefon und bestellte fünf große Pizzen, wobei zwei für Pauli waren. Lauri und Aexa sollten sich eine teilen.

"Wir müssen noch besprechen, was wir alles holen wollen für die Renovierung." begann Eero. "Naja, Pinsel, Farben, Teppich, neue Holzbalken für die Außenwände und Tapeten." sagte Aki. "Leute habt ihr mal überlegt, wovon ich das alles bezahlen soll?" sagte Aexa jetzt etwas ärgerlich. Jetzt entscheiden die schon wieder über meinen Kopf hinweg, Haaaaalllllllllllllooooo, ich sitz neben euch, mir gehört dieses Drecksloch. dachte sie. "Ich mach das" sagte eine Stimme neben ihr. Sie wußte, zu wem diese Stimme gehörte, aber konnte nicht glauben, was er eben gesagt hatte. "Wie, du machst das, was machst du, ich glaub du spinnst!" sagte sie jetzt richtig wütend und schaute in seine grünen Augen die angriffslustig zurück blitzten.

Du willst das alles bezahlen?" sagte sie und faßte ihm an die Stirn "Bist du krank?" fragte sie dabei und fing den wütenden Blick von Lauri auf. "Ne, Lauri, ich will das nicht."
"Doch, ich mach das."
"Nein, machst du nicht"
"Doch"
"Nein"
"Doch"
"Geht mir nicht auf den Sack" meldete sich jetzt Aki drohend zu Wort. Sofort verstummten beide. "Aexa du nimmst das jetzt gefälligst von dem Gartenzwerg da an, sonst sitzen wir morgen früh noch hier mit Nein, Doch, Nein, Doch. Mensch der hat doch genug Geld und weiß eh nicht wohin damit." sagte er genervt und verschwand aus dem Zimmer.

Lauri setzte einen triumphierenden Gesichtsausdruck auf und fing an zu grinsen. Aexa war kurz vorm Platzen und ging Aki hinterher.
Ohhhhhh wenn ich diesen kleinen Giftzwerg noch zwei Sekunden länger hätte ertragen müssen, wäre ich ihm an die Gurgel gegangen dachte sie wütend und stampfe den Gang entlang zum Ausgang.

Als sie draußen war, atmete sie erstmal die kalte frische Luft ein, es war jetzt kurz vor der Dämmerung und sie entdeckte ein Schild mit der Aufschrift Hafen.
Sie ging in die Richtung, in die das Schild zeigte und war schon nach wenigen Minuten dort. Sie kletterte über eine kleine Mauer und sah, dass dahinter der Strand war. Sie ging auf einen Stein an einer Düne zu, setzte sich und begann hinaus aufs Meer zu schauen.
Die Sonne ging gerade unter. So etwas schönes hab ich noch nicht gesehen dachte sie. Dann schweiften ihre Gedanken wieder zu Lauri, sie überlegte, was sie mit dem Zwerg machen soll, sie mochte ihn, ja, viel zu sehr in ihren Augen.
Aber er trieb sie auch immer wieder zur Weißglut, sie seufzte. Die Sonne war jetzt schon untergegangen und sie zitterte schon am ganzen Körper weil ihr so kalt war. Sie schlag die Arme um sich und klapperte mit den Zähnen.
"Du hättest nicht ohne Jacke gehen sollen" sie drehte sich erschrocken um. "Lauri" rief sie "Mensch, du hast mich erschrocken" "Entschuldige das wollte ich nicht Rakas." sagte er und reichte ihr die Jacke.

Er setzte sich zu Aexa auf den Felsen und es herrschte erst eine gespenstische Stille. Nach einer Weile seufzte Lauri und machte den Anfang. "Aexa ich wollte dich nicht bevormunden. Es tut mir leid." sagte Lauri leise. "Ist schon gut. Ich hab wohl ein bißchen überreagiert. " "Weißt du, ich bin nicht gewohnt, dass jemand sich um mich kümmert, ich hab all die Jahre alleine auskommen müssen."

Lauri sperrte neugierig seine Lauscher auf, sie hatte noch nie was über ihre Kindheit erzählt. Sie erzählte alles, von dem Flugzeugabsturz von ihren Eltern, von dem Tag als sie von ihrer Pflegemutter, die sie nur verprügelt hatte, abgehauen war und von da an auf eigenen Beinen stand.

Sie erzählte, wie ihre beste Freundin Kelli umkam und merkte erschrocken, dass sie zu weinen anfing. "Sie war der einzige Mensch der mir bis jetzt was bedeutet hatte, ich frag mich immer noch, warum sie es getroffen hatte." sagte sie schluchzend.
Lauri nahm sie in den Arm und tröstete sie. "Rakas, jetzt fängst du ja ein neues Leben an, du kannst alles hinter dir lassen, du hast doch jetzt mich und die Jungs." "Sagst du mir jetzt, was Rakas heißt?" fragte sie und schaute zu ihm auf. Lauri errötete, aber er dachte, das war der perfekte Zeitpunkt dafür es ihr zu sagen. "Rakas bedeutet sowas wie Liebling oder Schatz" sagte er und war jetzt rot wie eine Tomate. Er blickte zu Aexa rüber die ihn anstrahlte. "Wirklich?" hauchte sie. Er nickte ihr nur zu und Aexa schloß die Augen und drückte Lauri sanft einen Kuß auf seine Lippen. Er erwiderte ihren Kuß mit solcher Hingabe, dass ihr ganz schwindelig wurde. Er zog sie noch enger an sich. "Wir sollten jetzt mal langsam zurück zum Studio, die Jungs haben bestimmt schon was ausgemacht für morgen, wegen einkaufen." sagte er als sie sich nach Stunden wie es ihr vorkam lösten. Sie standen auf und machten sich auf den Weg ins Studio.

Als sie ankamen, warteten Aki, Pauli und Eero draußen vor der Tür. "Da seid ihr ja endlich. Mach das ja nicht nochmal, Aexa, Lauri ist fast umgekommen vor Sorge, der hat keinen einzigen Ton mehr getroffen." sagte Eero. "Hat er doch vorher auch nicht" witzelte Aki und fing sich einen Tritt in den Allerwertesten dafür von Lauri ein. "Ok, was machen wir jetzt morgen und wie?" fragte Aexa, denn sie wollte endlich nach Hause. Hä, warum war jetzt Lauris Wohnung ihr zu Hause? dachte sie erschrocken. Sie besprachen noch alles wegen morgen und wann sie sich treffen sollten. Dann stiegen Lauri und Aexa in das Auto, brachten vorher noch Aki um die Ecke und dann machten sie sich auf den Heimweg.

Lauri suchte mal wieder seinen Haustürschlüssel, er kramte in seiner Tasche, bis er ihn aus dem hintersten Winkel rauszog. Er öffnete die Tür und trat ein. Er half Aexa aus der Jacke (Anm. d. Aut.: Was für ein Kavalier) hängte sie auf ging zur Couch und setzte sich neben sie. "Und was machen wir jetzt?" fragte sie und schaute ihn an.

"Wie wärs, wenn wir planen, was du wie streichst und so, unsere Renovierung sollte geplant werden, du kennst diese Chaoten nicht." sagte er. "Naja, ich kenn zumindest einen davon." sagte sie und handelte sich dabei ein Pieksen in die Seite ein. "Hey, nicht doch." rief sie aber Lauri war schon aufgestanden und beugte sich über sie. "Sag das noch mal." sagte er mit lachenden und blitzenden Augen. "Chaot" provozierte sie ihn. Das war genug für Lauri, mehr brauchte er nicht, er fing an wild drauf los zu kitzeln und hörte erst auf als Aexa ihn anflehte weil sie keine Luft mehr bekam. "Genuuuuuuug, bittttttteee, ich kann nicht mehr". Er ließ von ihr ab und setzte sich zurück auf die Couch und legte einen Arm um sie. "Also, was machen wir jetzt." sagte Aexa immer noch außer Atem und lehnte sich an ihn. "Wie wärs mit Film gucken, ich hab schon lange keinen gemütlichen Abend mehr vor dem TV verbracht." "Ja, das wäre schön, ein ruhiger Abend nach dem ganzen Mist." aber kaum hatte sie das ausgesprochen klingelte es an der Tür. "Ich hätte das wohl nicht laut sagen sollen, oder?" Lauri stand auf und ging zur Tür und öffnete sie.

"Paaaaaaaaaaaarty" schrie Aki und drängte sich zwischen Lauri und Türrahmen durch.
Lauri drehte sich ungläubig zu Aki um "Sag mal, hast du se nicht mehr alle?" sagte er. Warum frag ich eigentlich noch dachte er, ließ die Tür auf und ging wieder zur Couch und verdrehte die Augen. Pauli und Eero folgten Aki zum Kühlschrank und stellten erstmal das Bier kalt. Sie machten Musik an und verteilten das Bier. Aexa aber lehnte dankend ab. "Wirklich Aki, ich vertrag nichts." sagte sie, aber er ließ nicht locker "Ach komm, eine wirste ja wohl vertragen oder?" er stellte die kalte Flasche vor Aexa hin. "Sagt mal hab ich Säcke vor der Tür oder warum steht die noch offen, ich wollte den Hausflur eigentlich nicht mit heizen." knurrte Lauri jetzt. "Wat is Ülle, schlechte Laune?" meldete sich Pauli zu Wort. "Wenn du schon so fragst, ja, wir wollten heute unsere Ruhe haben." schmollte Lauri. "Ohhhhhh armer kleiner Lintu, biste jetzt böse? witzelte Aki. Lauri war kurz davor, jedem einzelnen eine runter zu hauen. Aexa sah das und mischte sich jetzt ein. "Leute, wenn ihr gleich keine Hängen haben wollt, benehmt euch besser." sie reichte Lauri ihre Flasche Bier und er kippte sie in einem Zug runter. Aki staunte nicht schlecht. "Noch eine Lauri?" fragte er grinsend, aber Lauri starrte ihn nur mit bitterbösem Blick an und ging selbst zum Kühlschrank. Er nahm sich und Aexa eine Flasche Bier raus und setzte sich wieder aufs Sofa. "Hier, wenn du diesen Abend überleben willst, trink mit, es wird gleich unausstehlich wenn Aki besoffen ist." Sie fragte sich warum, aber sie nickte, führte die Bierflasche an ihren Mund und begann zu trinken. "Mhm das ist ja legga" sagte sie überrascht und Lauri grinste sich ein bei den Worten. "Ja, das ist es."

"Sah maal hass du eigentlisch schon überlescht wasch du mahen willst? fragte Aki Aexa.
"Wa meihnsse denn?" lallte Aexa, sie hatte zwar nicht so viel getrunken aber war trotzdem blau wie nix. "Na in deener Buude" versuchte er rauszubringen, was nur mit einiger Mühe gelang. "Neeee, wie denn, isch habsch ja geschern ers gesch... gesche... gescheeen." brachte sie mühevoll hervor. "Ok, Kinder ich glaub wir haben alle genug." sagte Lauri der komischerweise noch ziemlich nüchtern war, außer Eero natürlich der sich seinen Ingwertee selbst mitgebracht hatte. Er betrachtete angewidert die besoffenen Leute und verzog das Gesicht. "Komm Aexa ich bring dich ins Bett." sagte Lauri. "Isch will nich ins Bed. Bisch du meene mudddder, oder wa?" sagte sie und ihre Augen schaute schon in zwei verschiedene Richtungen. Eero versuchte Aki zur Tür zu schieben und Pauli half ihm dabei, aber das gestaltete sich schwieriger als gedacht, weil Aki sich mit den Händen am Türrahmen festhielt. "Achsel oder wie du heisch, es war en geeler Abben. Dangö" schrie er und wurde von Pauli mit aller Kraft ins Kreuz gehauen, fiel vorne über und blieb liegen. "Na toll, sollen wir dich jetzt auch noch tragen oder wie." sagte Eero genervt. Sie hoben ihn hoch und trugen ihn die Treppen runter. Lauri hörte das Poltern im Flur, na hoffentlich haben die ihn nicht die Treppen herunter geschmissen. dachte er. Als er jemanden schreien hört. "Alles ok, Lauri!" schrie Eero durch den Hausflur. Er wandte sich jetzt Aexa zu und seufzte. "Na komm, dann bring ich dich mal ins Bett." sagte er leise um sie nicht zu wecken, aber eine Horde Elefanten hätte jetzt hier her trampeln können sie wäre davon nicht wach geworden. Er trug sie in ihr Schlafzimmer und zog sie bis auf die Unterwäsche aus, legte sie ins Bett und deckte sie zu. Einen Moment setzte er sich noch zu ihr und beobachtete sie im Schlaf, sie lächelte. Lauri hauchte ihr einen Kuß auf die Nase, strich ihr zärtlich eine Strähne aus dem Gesicht und flüsterte leise Gute Nacht. Dann machte er sich auf ins Bad, ging in sein Zimmer und legte sich schlafen.

Als Aexa am anderen Morgen aufwachte dachte sie, ein Männchen würde in Ihrem Kopf Tango tanzen. Sie machte die Augen auf und schloß sie sofort wieder. "Oh Gott, ich sterbe." stöhnte sie. Es klopfte und Lauri steckte seinen Kopf durch die Tür. "Na Schnapsdrossel, schon wach?" fragte er. "Ohhhh..... nicht so laut." stammelte sie und hielt sich den Kopf. "Darf ich rein kommen" fragte er jetzt leise und vorsichtig. "Ja, aber sei leise. Mein Kopf..." Er schlich auf Zehenspitzen in das Zimmer und setzte sich aufs Bett mit einem Glas in der Hand. Aexa hatte immer noch die Augen geschlossen und lag eingekuschelt in ihrem Bett. "Ich hab dir meinen Muntermacher gemixt, trink den in einem Schluck aus, danach geht’s dir besser."

Sie öffnete langsam die Augen. "Guten Morgen" sagte Lauri jetzt und grinste sie an. "Was soll daran gut sein" fragte sie mürrisch setzte sich auf und nahm ihm das Glas aus der Hand. "Was ist das?" fragte sie mißtrauisch. "Trink" sagte er einfach.
Sie hob das Glas, setzte es an die Lippen und trank. Sie verschluckte sich sofort weil das Zeug so widerlich schmeckte. "Iiiiihhhhh, willst du mich umbringen?" maulte sie ihn an.
Er lachte aber nur "Los, geh duschen, zieh dich an und komm Frühstücken, wir haben heute viel vor." sagte er und ging aus dem Zimmer.
Widerwillig stand sie auf und machte sich auf den Weg unter die Dusche. Als sie fertig war, roch es schon in der Wohnung nach Kaffee und Toast. Er flitzte durch die Küche, als ob er das jeden Tag machen würde. Sie setzte sich an den Eßtisch und begann an ihrem Toast zu kauen. "Aexa iß jetzt, wir werden den ganzen Tag unterwegs sein und für dich Sachen einkaufen, danach müssen wir das alles bei dir Abladen." Sie gehorchte und aß ihren Toast auf. "Ist ja gut." stöhnte sie.

Als sie dann fertig gefrühstückt hatten, hörten sie draußen schon ein Hupen und zwei Sekunden später klingelte es an der Tür. Wieder mal stöhnte Aexa laut auf und vergrub ihren Kopf in den Händen.

Lauri sah sie mitleidig an, aber konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
"Guten Morgen" schrie Eero als Lauri die Tür öffnete. "Was hast du denn genommen, zuviel Ingwertee gestern abend oder wie?" fragte Lauri und grinste.
"Ha ha ha, was ist, seid ihr fertig? Na Aexa, wie geht’s dir heute morgen, genau so wie Aki nehm ich mal an, he?" sagte er in einer Lautstärke, dass Aexa sich am liebsten unter dem Tisch verkriechen wollte. Lauri schüttelte nur den Kopf "Wir kommen gleich, geh schon mal vor." "Ok" sagte Eero und hüpfte wie ein kleines Kind zur Tür raus.
Auf einmal mußte Aexa lachen. "Was?" fragte Lauri und drehte sich zu Aexa um. "Nichts" konnte aber nicht aufhören zu lachen bei Eeros Anblick gerade. "Der Anblick von Eero hat sich jetzt in meinem Gehirn eingebrannt." sagte sie immer noch mit lachenden Augen. Aexa nahm ihre warme Jacke von der Garderobe, die sie von Lauri hatte und zog sie über, Lauri ging hinter ihr her und schloß die Tür hinter sich.

Als sie unten ankamen, war Eero schon in das Auto gestiegen. Aki saß hinten mit einer dicken Sonnenbrille auf der Nase. "Na wieder nüchtern" kam gleich von Lauri, als er ihn sah und grinste. "Halts Maul" sagte Aki knurrend. "Guten Morgen" sage er heiser als er Aexa sah, und dachte im gleichen Moment, nie wieder Alkohol,. "Hey" sagte Aexa leise und setzte sich geschafft neben ihn. "Und geht’s dir genau so schei*e wie mir?" fragte Aki und lächelte. "Ja, und wie. Ich hab dir ja gesagt ich vertrag nix." sagte sie anklagend. "Ok, das nächste mal höre ich drauf." sagte er grinsend.

Aexa grinste zurück und schnallte sich an. Lauri saß direkt neben ihr und legte den Arm um sie. Sie sahen sich verliebt in die Augen und Aexa kuschelte sich an ihn. "Nehmt euch ein Hotelzimmer." giftete Aki aber Lauri grinste nur. "Eifersüchtig?" fragte er mit einem Schmunzeln. Um Aki noch mehr in Rage zu bringen, nahm er Aexas Kinn in die Hand und berührte zärtlich ihre Lippen mit den seinen. Sie seufzte und sank in seine Arme. Der Kuß wurde leidenschaftlicher. Lauri stieß mit seiner Zunge an Aexas Lippen und forderte so Einlaß, sie gewährte ihm diesen nur zu gerne. Ihre Zungen spielten miteinander und Lauri zog Aexa noch näher an sich. "Also jetzt ist gut, entweder ihr hört auf zu schmatzen oder ihr könnt zum Zentrum laufen." meldete sich Eero zu Wort. Benommen löste sich Aexa von Lauri, noch nie hatte sie sowas gespürt, noch jetzt kribbelte alles an und in ihr. Ihm ging es wohl nicht anders, denn er schaute sie mit glasigen Augen verwundert an. Dann lächelte er und gab ihr einen Kuß auf die Nase.

Sie wollten zuerst in den Baumarkt gehen und alles einkaufen, was sie brauchten. Eero sah auf die Liste, die er mit Hilfe von Pauli gemacht hatte. "Ich schlage vor, wir teilen und auf, dann geht es schneller, Pauli geh du mit Aexa und Lauri zu den Farben und Tapeten und Aki und ich wir besorgen die Pinsel. Sie stiegen aus und Lauri nahm Aexa gleich an die Hand. "Glaubst du, das ist so eine gute Idee?" fragte sie ihn. "Was meinst du?" fragte er, aber er ahnte schon worauf Aexa anspielte. "Ist es dir unangenehm?" fragte Lauri und deutete mit dem Kopf auf die verschränkten Hände der beiden. "Nein, um Gottes Willen, mir ist das nicht unangenehm, aber ich dachte, du willst das nicht in der Öffentlichkeit machen, naja... wegen der Presse und so..., ich dachte ja nur..." Er blieb stehen und lächelte sie an, er zog sie an sich ran und küßte sie lange und ausgiebig. "So, jetzt weißt du, was ich von der Presse hallte." sagte er nachdem sie sich voneinander gelöst hatten und grinste sie an. Sie umarmte ihn stürmisch und drückte ihn an sich. "Kommt ihr zwei jetzt, Gott das ist ja furchtbar. Seid ihr aneinander fest gewachsen oder was?" schrie Pauli zu den beiden. Arm in Arm machten sie sich jetzt auf in den Baumarkt. Sie nahmen sich zwei Einkaufswagen und machten sich getrennt auf den Weg in die Abteilungen.

Lauri, Pauli und Aexa fanden schnell die Tapeten für Küche und Wohnzimmer, nur für das Schlafzimmer waren sie sich nicht einig. Aexa wollte ein helles beige, aber als sie sah, was Pauli da anschleppte wollte sie nur noch weg rennen. "Sag mal was hast du denn damit vor. Bist du wahnsinnig?" fragte Lauri und starrte wie hypnotisiert auf den Eimer mit der rosa Farbe, dann sah er, was er in der Hand hielt und stöhnte auf. "Pauli ich will kein Kinderzimmer einrichten, pack bloß die Bordüre wieder weg." sie guckte wie gebannt auf die Bordüre. Sie hatte rosarote Schäfchen die auf blauen Wolken saßen. Sie war mit kleinen gelben Gänseblümchen übersät und die Schäfchen hatten kleine Glöckchen um den Hals gebunden. Das war das Kitschigste, was sie jemals gesehen hatte. "Hau mir bloß mit dem Zeug ab, ich will kein Schweinchen- und Schäfchenzimmer sagte Aexa jetzt geschockt. Das Bärchen zog mit beleidigter Miene ab und verschwand in Richtung Farben. Lauri konnte sich ein Lächeln jetzt nicht mehr verkneifen "Wie konntest du nur "äffte er Paulis Stimme nach. Aexa fing an zu lachen.

Sie gingen Pauli nach zu den Farben und fanden ihn auf einem Eimer sitzend den Kopf in die Hände gestützt. Er sah noch nicht mal auf, als Aexa ihn ansprach. "Pauli" keine Reaktion. Sie versuchte es erneut, dieses mal nur ein wenig lauter. "Pauli, ach komm schon, ich habs nicht so gemeint, los laß uns die Farbe fürs Schlafzimmer gemeinsam aussuchen." Als er immer noch keine Reaktion zeigte nahm sie ihn bei der Hand zog ihn hoch und schleppte ihn mit zu den Farbpaletten. Sie suchten gemeinsam die Farben aus und Pauli durfte sogar eine Bordüre aussuchen die dazu paßte, obwohl sich Aexa noch nicht sicher war ob sie die an die Wand machen würde, aber Hauptsache ist doch das Bärchen ist wieder glücklich.

Als sie fertig waren, kamen Eero und Aki hinzu, den Einkaufswagen vollgestopft mit Pinseln in aller Größe, verschiedene Rollen und jede Menge Abdeckfolie. "Sag Aki nichts von der Bordüre, ja? Er würde mich damit die ganze Zeit aufziehen." bettelte Pauli und sah Aexa mit einem Hundeblick an. Sie nickte nur und grinste. "Was tuschelt ihr da? fragte Aki neugierig und mit leuchtenden Augen, das passierte immer, wenn er ein Geheimnis witterte. "Nichts" sagte Pauli schnell und sah flehend zu Lauri rüber, aber der Sänger hatte wohl schon verstanden und nickte unmerklich mit den Kopf. Sie gingen zur Kasse wo Lauri alles bezahlte. Dann verstauten sie alles im Auto und fuhren zu Aexas Haus.

Als Pauli und Eero davor standen mußten sie erstmal schlucken. "Paska, was ist denn hier passiert." fragte Eero und ließ seinen Mund vor Erstaunen offen stehen. Pauli konnte schon gar nichts mehr sagen. Sie machten das Auto leer und Pauli und Eero sahen sich um. "Oh Gott, das wird aber ein ganzes Stück Arbeit" sagte Pauli der seine Sprache wiedergefunden hatte. Er stand im Wohnzimmer, begutachtete die Tapete die nur noch in Fetzen an der Wand hing und riss angeekelt ein Stück herunter. Sie stellten die Sachen ins Wohnzimmer, weil das der Raum war, der noch am besten erhalten war. "Ok, wie ist es, wollen wir noch zu mir, was essen und ein Bierchen trinken?" fragte Lauri als sie fertig waren. Alle stimmten begeistert zu und so machten sie sich auf den Weg zu Lauris Wohnung. Vorher sprangen Lauri und Aexa noch schnell in einen Supermarkt, wo sie schnell Bier, Salmiakki und Chips kauften.

Als Lauri dann vor der Wohnungstür stand, suchte er mal wieder seinen Wohnungsschlüssel, Aexa hatte dann nach einer Weile genug und fing an in Lauris Hosentasche zu wühlen, was ihn dreckig grinsen ließ. "Denk nicht mal daran Vögelchen" flüsterte sie in sein Ohr und zog langsam den Schlüssel aus seiner Hosentasche. Er zog sie schnell an sich, schaute tief in ihre Augen und küßte sie verlangend. "Also, wenn du nicht bald die Tür aufmachst, tret ich die ein, kriegt ihr denn nie genug voneinander?" fragte Aki genervt und zog Aexa am Kragen von ihm weg. "Ne" sagte Lauri, richtete jetzt seinen Blick auf Aexa und leckte sich die Lippen.

Er schloß die Tür auf und zog sie mit sich in die Wohnung. Eero und Pauli stellten gleich das Bier und den Salmiakki in den Kühlschrank und packten das Freßzeug auf den Tisch. Aki hielt sich heute mit dem Alkohol ein wenig zurück, aber dafür kippte Lauri um so mehr in sich hinein. Nach ein paar Stunden und vielen Bierflaschen lallte Lauri so heftig, dass keiner ihn mehr verstand. Als der Abend dann langsam zu Ende ging, waren Aki und Aexa dieses Mal die einzigen die noch nüchtern waren, und es ging ihnen gehörig auf den Zeiger.

Sogar Eero war besoffen, weil er sich seinen heiß geliebten Ingwertee nicht mitgebracht hatte. Und da Lauri nur Bier und Schnaps im Haus hatte mußte er wohl oder übel Bier trinken. Pauli hatte die ganze Zeit mit Lauri den Salmiakki (sie hatten 4 Flaschen gekauft) gesoffen, und dann immer auf Ex versteht sich.

Als Aki sah wie Aexa schon auf der Couch mit dem Kopf weg knickte, trommelte er Eero und Pauli zusammen "Kommt ihr Säufer, ich werd euch jetzt mal nach Hause fahren." Er beugte sich nach Aexa runter stupste sie an "Aexa wach auf, ich werd die Besoffenen jetzt nach Hause karren. Schaffst du das mit dem Vögelchen alleine?" Sie machte die Augen auf "Ja klar, fahrt nur, hast ja schon genug mit den beiden da zu tun." sagte sie und zeigte auf die zwei, die jetzt Arm in Arm und schmutzige Lieder singend die Treppen herunter gingen. "Du solltest dich beeilen Aki, sonst haben die noch gleich einen Blumentopf auf dem Kopf" sagte sie grinsend und sah ihnen Kopfschüttelnd hinterher. Sie gingen beide zur Tür und Aki umarmte Aexa zum Abschied flüsterte eine gute Nacht und gab ihr ein Küßchen auf die Wange. Er lächelte sie kurz an und sah ihr dabei tief in die Augen, dann verfinsterte sich seine Miene, er drehte sich um und rannte zu Tür hinaus.

Aexa sah ihm lange nach, was war das denn, fragte sie sich. Als sie dann einen lauten Schnarcher von Lauri hörte, schloß sie die Tür drehte sich um und ging auf den Sessel zu wo Lauri eingeschlafen war. Sie packte ihn an den Schultern und rüttelte ihn. "Wach auf du Schnappsdrossel. Ich hab keine Lust, dich ins Bett zu tragen." rief sie. Sie zog ihn an den Armen hoch und legte den Arm um seine Hüften.

Dann schleppte sie sich mit ihm in sein Schlafzimmer. Dort angekommen brabbelte er irgendwas auf Finnisch was sie nicht verstand und sie schwor, in der nächsten Zeit sich mehr mit der Sprache zu beschäftigen und sie zu lernen.
Sie trug ihn zum Bett und er ließ sich wie ein nasser Sack darauf fallen. Aexa lächelte, wie ein Engel dachte sie. Sie zog ihn bis auf die Boxer aus und deckte ihn mit der Bettdecke zu. Gerade wollte sie aufstehen und gehen als Lauri sie am Arm packte und sie neben sich aufs Bett zog. "Du.... hier.... bleiben.!" brachte er noch auf Englisch raus.
Sie fing an zu lachen und kuschelte sich an ihn und schlief nach den Strapazen heute in ein paar Minuten, trotz dem Schnarcher neben ihr, ein.

Sie wachte durch das Morgenlicht auf, das durch das Fenster schien und sie an der Nase kitzelte. Lauri war schon aufgestanden, denn sie entdeckte ihn nicht.
Dann hörte sie aus dem Bad Duschgeräusche. Sie setzte sich auf und rieb sich ihre Augen. Als sie auf die Uhr schaute fragte sie sich wie konnte jemand der so besoffen war jetzt schon wach sein.
Die Dusche wurde abgestellt und er kam nur mit einem Handtuch bekleidet und noch klitschnaß in das Schlafzimmer. Als Aexa ihn sah mußte sie erst mal schlucken. "Guten Morgen Rakas" sagte er.
Sie brachte nur ein Gestotter raus und wurde vom kleinen Zeh bis zur Nasenspitze puterrot. Er setzte sich auf das Bett und gab ihr einen langen Gutenmorgenkuß. "Guten Morgen" flüsterte sie, als er sich von ihr löste.
"Du siehst aber lecker aus heute morgen" sagte er und strich ihr sanft mit dem Daumen über die Lippen. Er sah sie eine Ewigkeit an, befeuchtete seine Lippen und küßte sie dann zärtlich auf den Mund.
Sie seufzte in seinen Mund, was ihn wahnsinnig machte. Er drücke sie zurück auf die Kissen und streichelte ihr Gesicht. Sie sah ihm in die Augen, zog seinen Kopf hinunter und küßte ihn verlangend.
Er stützte sich mit den Armen neben ihrem Kopf auf, erwiderte ihren Kuß und legte sich dabei neben sie.
Er fing an, ihren Hals mit kleinen Küssen zu versehen und ging immer tiefer.
Er leckte mit der Zunge über ihr Schlüsselbein und entlockte ihr so einen kleinen Schauer. Er lächelte leicht.
Dann ging seine Erkundungstour weiter und er zeichnete mit dem Finger eine Spur über ihre Seite bis hin zu ihrer Hüfte, ohne sie aus den Augen zu lassen.
Sie lag auf der Seite und stützte sich mit dem Ellenbogen ab, ihre andere Hand wanderte von seiner Brust über seinen Bauch zu seiner Hüfte und wieder zurück. Er drehte sie wieder auf den Rücken legte sich auf sie und fing wieder an, sie zu küssen.
Er hob den Kopf und blickte fragend in ihre Augen.
Sie nickte nur und lächelte. "Bist du dir sicher?" fragte er vorsichtig. "Ja" hauchte sie und sah ihn mit einem verschleierten Blick an.
Er zog ihr das Shirt aus und bewunderte ihre Brüste. Sie errötete ein wenig, als er das Handtuch von seinen Hüften löste.
Sie fühlte sich, als ob es ihr erstes Mal wäre, sie war furchtbar nervös. Er legte sich jetzt neben sie und betrachtete sie, sie war jetzt völlig nackt. Er streichelte ihren Bauch.
Dann ging er tiefer zu ihren Oberschenkeln und tauchte zwischen ihre Schenkel ein. Zwischendurch küßte er sie immer wieder.
Sie streckte sich seiner Hand entgegen und konnte es gar nicht erwarten ihn in sich zu spüren. Sie bemerkte, wie er sich pulsierend an sie drückte und verlor fast ihren Verstand.
Dann zog sie ihn auf sich und er drang vorsichtig in sie ein.
Langsam begann er, sich in ihr zu bewegen und seine Lust steigerte sich nur noch mehr. Sie wand sich unter seinem Körper und es machte ihn wahnsinnig.
Er fühlte, dass sie auch bald so weit war und beschleunigte jetzt seine Stöße. Dann merkte er, wie sie kam, und ergoß sich im gleichen Moment in sie.
Verschwitzt aber glücklich lagen sie sich in den Armen und schliefen ein.

Aexa wachte als erstes auf und betrachtete ihn wie er schlief. Seine Haare standen ihm zu Berge und sie mußte lächeln.
Sie betrachtete ihn und in dem Moment fühlte sie so viel für ihn wie bei noch keinem Mann.
"Ich liebe Dich" sagte sie leise. Bei diesen Worten öffnete er seine Augen und schaute ihr ins Gesicht.

Was...Du....Was?" fragte er entgeistert. Sie lief rot an und versuchte aus dem Bett zu springen, aber Lauri hielt sie mit einem eisernen Griff fest.
Sie riß sich los, strauchelte und fiel gegen den Schrank. Sie rappelte sich auf rieb sich den Kopf, verschwand schnell im Bad und schloß die Tür ab.
"Oh Gott, wieso war der bescheuerte Kerl wach" fragte sie sich.
"Aexa ich höre was du sagst, ich stehe nämlich direkt vor der Tür. Komm raus." sagte er und hämmerte gegen die Tür.
"Ich komm nie wieder raus, mit dir erleb ich nur peinliche Dinge. Das nervt."
Sie hörte ein Telefon klingeln. "Nein Aki, nicht jetzt." Pause. "Ist mir egal, macht das alleine, ich bin beschäftigt." Wieder Pause. "Nein es ist alles in Ordnung, ja, ihr geht’s auch gut. Ich ruf nachher nochmal an." schloß er und legte auf.
"Aexa nun komm raus." versuchte er sie rauszulocken.
Er hörte wie sie seufzte und hörte dann wie sich der Schlüssel im Schloß umdreht.
Sie steckte ihren immer noch hochroten Kopf aus der Tür.
Er grinste sie an. "Sag jetzt nichts, ich will nicht darüber reden, bitte." flehte sie ihn leise an.
Er nickte nur und zog sie in die Arme.

Aexa sammelte ihre Sachen zusammen zum Duschen und ging dann wieder ins Bad.
Sie duschte schnell, zog sich an und klatschte ein bißchen Farbe in ihr Gesicht und ging dann ins Wohnzimmer.
Eero, Pauli und Aki waren schon da.
Als sie Eero sah, kam ihr eine Idee. "Eero kann ich dich mal eben sprechen?" Verwundert sahen die anderen zwischen Eero und Aexa hin und her.
Eero stand auf und folgte Aexa in die Küche. "Sag mal, du verstehst mich doch, oder?" fragte sie auf deutsch.
Er nickte nur.
"Kannst du mir Unterricht geben in Finnisch?" platzte sie jetzt heraus.
Er schaute sie erstaunt an.
"Ja klar kann ich das." sagte er.
Sie strahle Eero an, "Sollte ich da was wissen?" fragte Lauri und ging dazwischen.
Sie guckte zu Eero und schüttelte kaum merklich mit dem Kopf.
"Nein Lintu, du darfst alles Essen, aber nicht alles wissen." sagte Eero grinsend und ging mit Aexa auf den Balkon.
Eero drehte sich zu ihr um "Wann und wo sollen wir anfangen, der kleine Vogel darf ja nichts davon wissen." sagte Eero leise, doch Aki hatte ihn gehört.
"Wovon soll Lauri nichts wissen?" fragte er.
Eero sah Aexa an "Ok, sags ihm." sagte sie, irgendwie wußte sie, dass sie Aki vertrauen konnte. Eero erzählte Aki von der Finnischsache und er fing an zu grinsen.
"Ja geil, kann ich irgendwie helfen." sagte Aki und grinste Aexa an.
"Ok, wenn du willst." sagte sie.

Sie beschloß, das noch vor Lauri geheim zu halten, wußte aber im Grunde nicht warum.
Sie wollten heute das Wohnzimmer streichen und alle waren in so richtig gammeligen Klamotten erschienen.
Lauri kam gerade ins Wohnzimmer "So, können wir los?" fragte er in die Runde. Alle nickten und sie machten sich auf zu Aexas Haus.
Als sie dort ankamen, staunte Aexa nicht schlecht, überall standen Bauarbeiter, Bagger und Materialien (Holz, Fliesen, Bretter und anderes Zeugs) rum.
Sie drehte sich zu Lauri um "Was ist den hier los" fragte sie Lauri.
"Ich hab mir erlaubt, eine Baufirma mit der Instandsetzung deines Hauses zu beauftragen." sagte er geschäftsmäßig und breit grinsend.
"Ja, das sehe ich" antwortete sie ihm und ihre Augen blitzen.
"Ach komm, Rakas, das hätten wir niemals alleine hin bekommen." sagte er und zog sie in seine Arme. Sie schlang die Arme um seinen Hals und flüsterte ein leises "Danke." Dann küßte er sie sanft. Sie vergaß alles um sich herum und erwiderte seinen Kuß.
Als sie sich von einander gelöst hatten gingen sie alle zusammen zum Haus und staunten nicht schlecht. Die Leute hier hatten ganze Arbeit geleistet. Die Fenster waren fertig, es war eine Tür da wo sie sein sollte, und es waren keine Löcher mehr in den Wänden.

Die Dachdecker waren fast mit dem Dach fertig, als sich der Himmel verdunkelte und Aexa das erste Grollen in weiter Ferne hörte.
Lauri sah in den Himmel und bekam gleich einen dicken Tropfen mitten auf seine Stupsnase. Unwirsch wischte er ihn weg und sah herauf zum Dach
"Leute, deckt das Dach ab, sonst werden wir darin patschnaß." schrie er zu den Leuten, die auf dem Dach rum kletterten und zeigte auf das Haus.
Sie holten eilig eine riesige Plane und breiteten sie über das Loch, welches noch im Dach klaffte. "Man, die gehorchen dir ja aufs Wort." sagte Pauli beeindruckt.
"Wenn man genug bezahlt geht alles." flüsterte Lauri so das Aexa es nicht hören konnte und fing an zu grinsen.
Dann machten sie sich daran, im Wohnzimmer die Abdeckplanen auf dem Boden auszubreiten. "Kann mir vielleicht mal jemand helfen" kam es verzweifelt aus der hintersten Ecke vom Wohnzimmer. Aexa drehte sich um und fing an zu lachen.
Lauri folgte ihrem Blick und stimmte in ihr lachen ein.
Pauli stand wie ein begossener Pudel über und über in Klebeband eingewickelt und sah hilflos und mit einem Hundeblick zu den anderen herüber.
Er ging zwei Schritte rückwärts, "Pauli paß auf" schrie Eero aber zu spät er stand schon mit dem einen Bein in den Eimer mit der dunkelroten Farbe und weil es so aussah, dass er auch noch fliegen würde, waren Aki und Lauri wie der Blitz bei ihm und hielten ihn fest. "Also, ihr braucht mich nicht festzuhalten, gebrechlich bin ich noch nicht." meckerte er.

Die ganze Truppe hatte ein dümmliches Grinsen im Gesicht, aber Aexa hatte es am schlimmsten erwischt.
Sie war furchtbar rot im Gesicht, weil sie einen riesigen Lachanfall verkneifen mußte.
Pauli hatte sich inzwischen mit Hilfe von Lauri von dem Klebeband befreit und überlegte jetzt, was er mit seiner Hose machen sollte, weil die ja total voller Farbe war.
Kurzerhand zog er sie aus.
Jetzt schauten ihn alle erschrocken an, "Gott Pauli zieh dich wieder an." sagte Aki keuchend. Aexa fing an zu kichern, aber Pauli ließ sich nichts anmerken und fing an, in Unterbuchse die Wohnzimmerwand zu streichen.

Später am Abend saßen sie auf Holzkisten und aßen ihre Pizza, die Lauri bestellt hatte. Sie waren mit dem Wohnzimmer fertig geworden und bewunderten ihr Werk.
"Ist geil geworden oder? fragte Aki in die Runde. "mhm, mhm" mampfte Pauli und schluckte den Bissen, den er im Mund hatte, runter.
"Mit vollem Mund spricht man nicht." witzelte Lauri und bekam dafür einen bösen Blick von Pauli.
Er saß immer noch in Unterhose auf einer Kiste. "Ich finds auch geil." sagte er jetzt mit leerem Mund. "Ich auch" stimmte Aki mit ein. Aexa lächelte ihn an, er aber wurde rot und schaute schnell weg.
Aexa blickte Aki jetzt verwundert an. Was ist denn mit dem los fragte sie sich, dachte aber nicht weiter darüber nach weil Lauri jetzt ihre Aufmerksamkeit forderte.
"Los, laßt uns aufräumen und dann nach Hause. Bin müde" sagte er und unterstrich das noch mit einem Gähnen.
Sie beseitigten schnell die Reste von ihrer Pizzaorgie und machten sich dann alle zusammen auf den Heimweg.
Eero schmiß Lauri und Aexa als erstes raus, die beiden gingen schnell nach oben um zu Duschen und fielen dann völlig erschöpft von der ganzen Malerei ins Bett.

Am nächsten Morgen wachte Lauri als erstes auf und beobachtete Aexa noch ein wenig im Schlaf.
Er streichelte zärtlich ihr Gesicht und hauchte einen Kuß auf den Mund. Dann stand er auf, ging nochmal duschen, weil er das Gefühl hatte, immer noch nicht sauber zu sein und deckte den Frühstückstisch.
Aexa wachte auf und streckte suchend den Arm nach Lauri aus. Als sie ihn nicht tasten konnte, machte sie die Augen auf und hörte Geschirrgeklapper in der Küche.
Sie stand auf und machte sich auf den Weg dorthin. Er sah auf, als sie verschlafen und in einem T-Shirt von ihm in die Küche kam.
Bei dem Anblick mußte er lächeln. "Gott, wie kann man nur so süß sein?" fragte er hingerissen ging zu ihr und nahm sie in die Arme.
Sie lächelte, gab ihm einen Kuß und blickte dann an seiner Schulter vorbei auf den Tisch. "Mhmm, das sieht aber lecker aus." sagte sie und befreite sich aus seinen Armen. "Sorry Kleiner, ich hab Hunger" sagte sie jetzt lächelnd, als sie seinen verdutzten Blick sah.
Sie setzten sich und fingen an zu frühstücken.
"Was hast du denn heute so vor?" fragte sie unschuldig, aber wußte ja schon von den Interview, das er und Pauli geben mußten. Er erzählte ihr von diesem "Wir haben heute ein Interview, das ein wenig länger dauern wird. Aber nur Pauli und ich müssen da hin. Willst du mitkommen?" fragte er und blickte sie an.
"Ich glaub nicht, ich bin doch noch ziemlich geschafft." flunkerte sie.
Er nickte doch ein wenig enttäuscht. "Wann müßt ihr denn los?" fragte sie. "In einer Stunde holt Pauli mich ab, ich hoffe doch, er hat heute wieder ne Hose an." sagte er grinsend.
Als sie fertig gefrühstückt hatten, ging sie unter die Dusche und machte sich fertig.
Gerade als sie raus kam schellte ihr Handy, es war Eero.
"Aexa, es tut mir leid, ich kann heute nicht, meinem Kind geht’s nicht so gut, und wir müssen zum Arzt. Ich hab Aki angerufen und er macht sich gleich auf den Weg zu dir. Ihr müßt die erste Stunde alleine durchstehen." sagte er.
"Oh, ok, ich hoffe es ist nichts ernstes?" fragte sie besorgt.
"Ne, nur ne Erkältung oder so." erklärte er.
"Ruf Aki einfach an, wenn Lauri weg ist." sagte er verabschiedete sich noch von Aexa und legte dann auf.

Alles ok?" fragte Lauri besorgt.
"Ja, ich glaub schon, der Sohn von Eero ist wohl krank und er wollte nur Bescheid sagen, dass sie jetzt zum Arzt fahren." sagte sie.
"Wieso?" grübelte Lauri.
"Keine Ahnung" sagte Aexa und lächelte innerlich.

Eine halbe Stunde später stand Lauri geschniegelt vor der Haustür und wartete auf Pauli.
Aexa wartete oben auf dem Balkon, bis er abgeholt wurde und rief danach Aki an.
Irgendwie war sie nervös, aber sie wußte nicht so wirklich warum.
Er sagte, er würde in einer viertel Stunde bei ihr sein, und von da an rannte sie wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung und räumte hier ein bißchen und da ein bißchen.
Als es nach 10 Minuten endlich schellte, erschreckte sie sich fürchterlich. Sie atmete einmal tief durch und ging zu Wohnungstür und drückte ihm die Haustür auf.
Die Tür ließ sie ein Spalt auf, damit er rein kommen konnte. Sie ging in die Küche und machte schon mal Kaffee.

Als er eintrat, sah er Aexa in der Küche stehen.
Er betrachtete sie einen Moment, seufzte kurz.
Sie ist die Freundin meines besten Freundes dachte er sich, ich darf mich nicht in sie verlieben. Das kann ich Lauri nicht antun.
"Hi Aexa" sagte er geknickt. Sie drehte sich um. "Hi Aki, was ist los, du klingst so bedrückt?" fragte sie ihn.
"Nichts, schon gut." sagte der Drummer und fügte in Gedanken, ich bin nur dabei, mich in dich zu verlieben, aber sonst ist alles in Ordnung, hinzu. Er ging zu der Couch und setzte sich.

Aexa merkte sofort, dass etwas nicht stimmte und sah ihn mißtrauisch an. Aber sie fragte nicht weiter nach, denn sie wollte ihn nicht drängen.
Er sah so aus als ob er Liebeskummer hatte.
Sie holte den Kaffee und setzte sich neben ihn.
Sie sah, dass er eine Tasche mit Büchern dabei hatte. "Was ist da drin?" fragte sie neugierig.
"Oh, das sind unsere Bücher" sagte Aki und wurde so aus seinen Gedanken gerissen.
Er hob die Tasche vom Boden auf und packte sie aus. "Das sind meine alten Schulbücher." sagte er und lächelte sie an.
Sie bekam plötzlich ein flaues Gefühl in der Magengegend.
Ihre Verwunderung war wohl in ihr Gesicht geschrieben denn Aki blickte sie fragend an.
Sie schüttelte nur den Kopf und lächelte zurück.
Sie begannen dann mit dem Finnisch lernen. Als sie nach 1 ½ Stunden fertig waren, ging Aexa nochmal in die Küche zurück um frischen Kaffee zu machen.
Aki folgte ihr und half dabei.
Als er ihr den Kaffee reichen wollte, berührten sich ihre Finger einen Augenblick zu lang und Aki fixierte sie mit seinen Augen.
Er nahm ihre Hand und zog sie an sich heran.

Sie blickte ihm immer noch wie gebannt in die Augen.
Der will doch jetzt nicht etwa.... dachte sie panisch.
Aber er tat es, er drückte ganz sanft seinen Mund auf ihren und Aexa liess es doch tatsächlich geschehen.
Sie spürte wieder dieses flaue Gefühl im Magen und kam zur Besinnung, sie stieß ihn von sich und sah ihn an.
"Wieso hast du das getan?" flüsterte sie ungläubig und legte ihre Fingerspitzen auf ihren Mund.
"Warum?" lachte Aki gequält, "Du fragst wirklich warum, Gott Aexa ist das so schwer zu verstehen, ich bin drauf und dran mich in dich zu verlieben, du gehst mir unter die Haut, es gibt keinen Augenblick, an dem ich nicht an dich denke, ich bin verloren ohne dich." sagte er und eine Träne lief ihm über die Wange. "Du weißt gar nicht, was ich gerade durchmache, Lauri ist mein Freund und ich habe mich in seine Freundin verliebt. Ich dreh durch, wenn ich euch zusammen seh, ich schaff das nicht."
"Aki ich bin mit Lauri zusammen und weißt du, ich liebe ihn" sagte sie und flüsterte die letzten drei Worte nur noch, aber er zuckte dabei zusammen, als hätte sie sie geschrien.
Sie sah ihn mitleidig an, aber er drehte sich weg.
"Ich geh wohl besser." sagte er geknickt.
"Du brauchst nicht gehen, warte noch auf ihn wenn du möchtest." antwortete Aexa ihm. "Glaubst du, ich kann ihm jetzt noch unter die Augen treten?" sagte Aki verzweifelt.
Aexa legte ihm eine Hand auf den Arm um ihn zu trösten.
Er aber zuckte zusammen und zog sie weg, als hätte er sich verbrannt.
"Aki, können wir nicht wenigstens Freunde sein?" fragte sie jetzt auch verzweifelt, denn sie wollte ihn nicht verlieren.
Dann nahm sie seine Hand und drückte sie. Sie lächelte ihn an.
Er schaute in ihr inzwischen so vertrautes Gesicht und schüttelte den Kopf.
"Nein Aexa das kann ich nicht."
Er ging einen Schritt auf sie zu, nahm ihr Gesicht wieder in seine Hände und küßte sie so stürmisch, als würde sein Leben davon abhängen.
Dieses Mal wehrte sie sich nicht.
Sie schmiegte sich in seine Arme und legte die ihren um seinen Hals.
Er zog sie gerade noch näher an sich, als Aexa den Schlüssel im Schloß hörte.

Sie sprangen auseinander und schauten schuldbewußt zur Tür, durch die Lauri gerade kam. "Hallo Aki, was machst du denn hier?" fragte Lauri geschafft.
Er schmiß seine Klamotten in die Ecke und gab Aexa einen Kuß, dann ging er zur Couch und setzte sich.
Aki und Aexa tauschten betretene Blicke.
Wie soll ich ihm das nur erklären? fragte Aexa sich und schaute ihren Freund an, aber Aki hielt sie am Arm fest und schüttelte mit dem Kopf.
"Ich wollte nur mal gucken, wie es dir geht" sagte der Drummer. Er ging zu Lauri und setzte sich neben seinem Freund.
"Wie lief das Interview?" fragte Aki den Sänger.
"Wie immer" sagte er gelangweilt, "Lauri wie kommt ihr auf den Namen The Rasmus, wie schreibst du deine Texte, hast du zur Zeit ne Freundin" zählte er gelangweilt auf.
Aki lachte gequält "Wie immer also" er setzte sich neben ihn und trank mit ihm einen Kaffee, nach ein paar Minuten verabschiedet Aki sich dann.
"Ich bring dich noch runter" sagte Aexa und schob Aki zur Tür.
"Er kennt den Weg" schrie Lauri noch, aber die beiden hörten ihn nicht mehr.
Da widmete er sich seufzend seinem Kaffee und lehnte sich erschöpft zurück.

Aexa und Aki gingen die Treppen herunter, Aki ging voran und wußte im Augenblick nicht, was er sagen sollte.
Also blieb er stehen, so das Aexa in ihn rannte und drehte sich dann um.
Sie nuschelte irgendwas von wegen "Paß doch auf" und blickte ihm dann in seine wunderschönen blauen Augen.
Er drückte sie gegen die Wand und streichelte ihre Seiten dabei, schaute ihr wieder tief in ihre Augen und kam ihrem Gesicht immer näher.
"Aki, nicht bitte" versuchte sie es kläglich. Er legte einen Finger auf ihren Mund "Schhht, wenn du es wirklich nicht willst, dann tu ich es auch nicht." flüsterte er in ihr Ohr.

Sie sah ihm in die Augen und erkannte, dass sie es auch wollte.
Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und berührte leicht mit ihren Lippen seinen Mund.
Seine Lippen waren weich und warm, sie seufzte in den Kuß und Aki zog sie noch näher.
Er spielte mit ihrer Zunge. Der Kuß wurde immer intensiver, er wollte sie, nur nicht jetzt und nicht hier.
"Aexa, wenn wir so weiter machen, dann garantiere ich für nichts mehr" sagte er mit rauher Stimme.
Aexa befreite sich aus seinen Armen, als ihr klar wurde was sie getan hatten.
"Du solltest jetzt gehen." mit diesen Worten rannte sie wieder die Treppe rauf und stürmte in die Wohnung von Lauri.

Als Aexa durch die Tür stürmte, war Lauri schon eingeschlafen.
Sie lehnte sich atemlos mit dem Kopf gegen die kühle Tür und atmete ein paar mal tief durch.
Sie ging zu Lauri und nahm ihm lächelnd die Tasse, die er noch in der Hand hielt ab, bevor sie auf dem Boden landete.
Sie sah jetzt in sein Gesicht, er lächelte leicht im Schlaf und brabbelte irgendwas leise auf finnisch.
Wie konnte ich nur, dachte sie und lächelte ihn liebevoll an.
Sie ging in die Küche um die Tasse in die Spülmaschine zu stellen. Von dem Geklapper wachte Lauri auf und rief sofort ihren Namen.
"Küche" rief Aexa ihm als Antwort zu.
Er machte sich gleich auf den Weg dort hin und als er sie erreicht hatte, schlang er von hinten seine Arme um sie und bedeckte ihren Nacken mit kleinen Küssen.
Aexa bekam von seinen Zärtlichkeiten eine Gänsehaut und lehnte sich an ihn.
Er wanderte weiter zu ihrem Ohr und knabberte ganz leicht an diesem.
Er drehte sie nach einer Weile um und küßte sie sanft auf den Mund.
Heute ergriff Aexa die Initiative, sie wanderte mit ihren Händen unter sein Hemd und begann seinen Rücken zu streicheln.
Genießerisch schloß er die Augen und ließ sich langsam das Hemd ausziehen.
Aexa streifte es ab und streichelte bewundernd über seine muskulöse Brust.
Sie begann sie mit kleinen Küssen zu versehen. Sie zog eine Spur mit ihrer Zunge bis zu den Brustwarzen und knabberte zärtlich an ihnen womit sie Lauri ein Stöhnen entlockte.
Aexa umfaßte mit ihren Händen seinen Po und zog ihn näher zu sich ran.
Sie küßten sich wild und Aexa begann an seinem Gürtel rumzufummeln.
Sie öffnete ihn und zog ihm die Hose runter. Er hob Aexa hoch, setzte sie auf die Arbeitsplatte, nachdem er ihr das Shirt ausgezogen hatte.
Er öffnete blind ihren BH und zog diesen auch aus, eh nur im Weg, dachte er dabei.
Der Sänger stellte sich zwischen ihre Beine und fing an kleine Kreise um ihre Brustwarzen zu zeichnen.
Dann strich er sanft mit dem Daumen über ihre Brustwarze was Aexa mit einem kehligen Stöhnen beantwortete.
Er küßte wieder ihren Mund und knabberte an ihrer Unterlippe, ging dann weiter zu ihrem Hals und wanderte weiter zu ihren Brustwarzen.
Er nahm sie zwischen die Zähne und knabberte leicht an ihnen. Aexa hatte den Kopf in den Nacken gelegt und krallte sich mit den Händen in sein Haar.
Er stellte sich nun wieder aufrecht hin und küßte sie hingebungsvoll, dann entledigte er sich des letzten Stückchen Stoff, das er noch anhatte und versuchte sich mit den Beinen aus der Boxer zu befreien.
Er schon ihr den Rock nach oben und zog ihr den Slip aus.
Dann drang er stöhnend in sie ein.
Sie hatte die Augen geschlossen und schlang die Beine um ihn.
Langsam begann er, sich ihn ihr zu bewegen und bei jedem Stoß keuchte er.
Aexa krallte sich an seinen Schulter fest.
Ihre verschwitzten Körper rieben sich aneinander und Lauri beschleunigte das Tempo.
Er merkte das Aexa nicht mehr weit von ihrem Höhepunkt entfernt war und begann, mit ihren Brustwarzen zu spielen.
Das gab ihr den Rest, sie stöhnte laut auf und rief seinen Namen.
Lauri beschleunigte nochmals sein Tempo und ergoß sich in wenigen Sekunden in sie.
Total erschöpft schaute er zu ihr herunter, streichelte ihre Wange und küßte sie.
"Ich liebe Dich" sagte er dann schließlich und sah ihr dabei tief in die Augen.

Aus Aki´s Sicht:

Betroffen sah er ihr nach, als sie die Treppen nach oben stürmte.
Er seufzte und machte sich dann auf den Weg nach Hause.
"Das hätte nicht passieren dürfen" sagte er zu sich selbst. Er stieg in sein Auto und fuhr nach Hause. Dort angekommen klingelte auch schon sein Handy. "Hakala" sagte er genervt in den Hörer.
"Hey Aki, ich bin´s, warum so genervt? War es sooo schlecht?" fragte Eero am anderen Ende der Leitung.
"Ne, ganz im Gegenteil, es war wunderschön" sagte er verträumt und dachte dabei an die zwei Küsse.
Eero stockte kurz "Hattu, was hast du angestellt?" fragte er ihn streng, hatte aber so eine Ahnung.
"Ich hab gar nichts angestellt." wehrte sich Aki erbost, aber Eero gab nicht auf.
"Aki, sag jetzt, was ist passiert." drängte er ihn.
Aki fuhr sich mit seinen Händen hilflos durch die schwarzen Haare. "Ich...ich h... hab sie geküßt." sagte er leise und ließ sich auf seine Couch fallen.
Vom anderen Ende hörte man nichts mehr, Eero hatte es wohl die Sprache verschlagen.
"Eero jetzt sag doch was" flehte Aki und er bekam prompt Antwort.
"Bist du bescheuert, das ist die Freundin von deinem besten Freund." sagte er und wurde bei jedem Wort lauter, so daß er am Ende in den Hörer schrie.
"Glaubst du, das weiß ich nicht, ich könnt mir selber in den Hintern beißen, weil ich das getan habe." sagte Aki leise und verzweifelt.
Eero merkte, dass es seinem Freund schlechter ging, als er es zugeben wollte, also beschloß er zu ihm zu fahren. "Ich bin gleich da Aki.
"Eero, das brauchst du nicht, mir geht’s gut. Bleib mal bei deiner Familie." sagte der Drummer.
"Aki, die Band ist auch meine Familie, also, wenn es gleich klingelt, machst du die Tür auf, sonst tret ich sie ein." drohte Eero und legte auf.
Aki fügte sich in sein Schicksal, nach ein paar Minuten klingelte es und er machte die Tür auf.
"Paska, siehst du Scheiße aus." sagte Eero als er seinen Freund ansah. "Dich hat´s ja ganz schön erwischt."
"Das kannst du laut sagen" sagte Aki und fuhr mit seinen Händen wieder durch seine Haare.
Er war nahe an einem Nervenzusammenbruch.
"Aki, beruhige dich jetzt erstmal, wir finden schon eine Lösung." sagte der Bassist, aber Aki fiel ihm ins Wort
"Ich kann mich nicht beruhigen, Eero, ich bin in die Freundin meines besten Freundes verliebt, und ich hab sie geküßt, zwei mal, und ich würd es wieder tun." sagte er etwas lauter als beabsichtigt.
"Was sagt Aexa dazu?" fragte Eero den Drummer.
"Gar nichts, wir konnten noch nicht darüber reden." sagte Aki geknickt.
"Das solltest du aber tun, und danach red mit Lauri." sagte Eero.
Aki sah seinen Freund geschockt an. "Eero, bist du wahnsinnig, mit Aexa kann ich reden, das ist kein Problem, aber mit Lauri, der reißt mir den Kopf ab."
"Aki du mußt, das Haus von Aexa ist fertig und sie will in zwei Tagen einziehen. Die Versuchung für dich wird dann noch größer. Du wirst keine ruhige Minute mehr haben." versuchte er Aki zu beschwören.
"Eero, ich hab so schon keine ruhige Minute mehr, ich muß ständig an sie denken, ich kann nachts nicht mehr schlafen, ich kann nichts mehr essen und hab ständig ihr Gesicht vor meinen Augen." sagte Aki gequält und ging im Wohnzimmer auf und ab.
"Es wird noch schlimmer" antwortete Eero nur.
Aki nickte "Ich red mit Aexa, wenn sie eingezogen ist." sagte Aki und fügte ein "Ich versprechs" hinzu, weil Eero ihn skeptisch ansah. Danach legte sich Eero mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck zurück. Wenigstens etwas dachte er.

Lauri hatte die Jungs zusammen getrommelt, um bei dem Umzug von Aexa zu helfen.
Er verlief relativ reibungslos, außer dass Eero sich mit dem Hammer auf den Finger haute und dann jaulend in der Ecke stand, Pauli versuchte, in der Küche den Durchlauferhitzer anzubringen, vergaß aber ein Rohr anzuschließen und als er ihn stolz vorführen wollte, setzte er die ganze Küche unter Wasser.
Aexa setzte sich danach fast weinend auf die Couch, sie wollte einfach nur noch alleine sein.
Aki sah besorgt zu ihr rüber, aber Eero hielt ihn am Arm fest und nuschelte "Jetzt nicht Aki." Aki nickte und versuchte weiter, den Schrank zusammen zu bauen, ließ Aexa aber nicht aus den Augen.

Lauri setzte sich zu ihr "Alles Ok, Rakas?" fragte er besorgt und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
"Ja, ich bin nur froh, wenn das hier alles vorbei ist und ich endlich auspacken kann." sagte sie erschöpft zu dem Sänger.
Er nickte nur. Er beschloß heute zu Hause zu schlafen und ihr erstmal Zeit zu geben, sich hier einzugewöhnen.

Der Aufbau der Möbel ging relativ zügig.
Und als sie fertig waren, bestellte Lauri zum Abendessen mal wieder Pizza. Als sie alle aufgegessen hatten, fragte Lauri Eero ob er ihn nach Hause fahren konnte.
Aexa sah erstaunt auf. "Du willst nach Hause?" fragte sie ihn.
"Ja, du solltest dich etwas ausruhen, wir sehen uns morgen. Wenn ich hier bleibe, kannst du dich mit Sicherheit nicht ausruhen" sagte er dreckig grinsend und gab ihr noch schnell einen Kuß auf die Nase.
Lauri und Eero verschwanden nach draußen und Pauli schrie hinter ihnen her. "Hey Eero kannst du mich mitnehmen?"
Er nahm seine kurzen Beine in die Hand und rannte hinter ihnen hinterher.
Aki sah ihnen verwundert nach, jetzt waren er und Aexa alleine.

Er drehte sich zu ihr um und betrachtete sie eine Weile.
"Aexa, wir müssen reden." begann Aki.
"Ich weiß." antwortete sie ihm und seufzte. "Das letztens hätte nicht passieren dürfen." sagte sie und blickte in seine blauen Augen.
"Wenn du das sagst." sagte er verletzt, drehte sich um und wollte gerade aus der Tür gehen, da bemerkte er, wie sie ihn am Arm berührte.
"Aki, ich kann das nicht. Lauri hat so viel für mich getan, ich kann ihn nicht betrügen." sagte sie. Er drehte sich zu ihr um "Sag mir, dass du mich nicht willst." sagte er und schaute direkt in ihre grünen Augen.
Sie wollte sich gerade umdrehen und in die Küche gehen, als Aki sie am Arm ergriff.
"Aexa, sag es." drängte er sie.
"Aki, bitte, du weißt, dass ich das nicht kann." schluchzte sie.
Er liess sie enttäuscht los, sie ging in die Küche und wollte sich einen Kaffee machen.
Plötzlich stand Aki hinter ihr, er drehte sie um und nahm ihren Kopf zwischen die Hände.
"Aexa, ich will nur wissen, woran ich bei dir bin."
Sie schloß die Augen "Ich mag dich Aki, viel zu sehr." brachte sie leise hervor.
Sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, aber es gelang ihr nicht.
"Aki, ich...." aber er legte einen Finger auf ihren Mund "Schhhht, sag jetzt nichts." unterbrach er sie und stricht mit dem Daumen sanft über ihren Lippen.
Dann zog er sie an sich und berührte zart ihre Lippen mit seinem Mund.
Sie hatte die Hände auf seine Brust gelegt und versuchte ihn weg zu drücken, aber Aki war stärker und hielt sie eisern fest. Der Kuß wurde inniger und sie hörte auf sich zu wehren.
Sie schlang die Arme um seinen Hals und erwiderte schließlich den Kuß. Als sie sich von einander lösten glänzten ihre Augen, er hob sie hoch und trug sie die Treppen zum Schlafzimmer rauf. Er legte sie sanft auf das Bett und gesellte sich zu ihr.
Dann begann er ihre Bluse auf zu knöpfen. Er fuhr mit der Fingerspitze an ihrem Schlüsselbein entlang. Dann fing er wieder an, sie leidenschaftlich zu küssen, er forderte mit seiner Zunge Einlaß, sie öffnete ihre Lippen und er begann mit ihrer Zunge zu spielen.
Sie stöhnte in den Kuß, schlang die Arme um seine Mitte und zog ihn noch näher an sich. Er streifte ihr die Bluse über die Schulter. Sie zog jetzt an seinem T-Shirt und versuchte, es über Aki´s Kopf zu ziehen, er fing an zu lachen, weil es nicht sofort klappte und er mit dem Kopf drin stecken blieb. "Warte, ich mach schon." sagte er und zog sich schnell das Shirt über den Kopf. Dann legte er sich wieder zu ihr und fing an sie zu streicheln.
Er fuhr mit seinem Lippen an ihrem Brustansatz entlang, Aexa fing an zu seufzten und strich Aki durch seine Haare. Er hob den Kopf und sah in ihre glasigen Augen.
Sie schlang ihm die Arme um den Hals und zog seinen Kopf zu sich herunter.
Er küßte sie wieder hingebungsvoll und fing an, ihr den BH auszuziehen, den er dann in die nächste Ecke schmiß. Aexa strich sanft mit den Finger über seine Brust und wanderte tiefer bis zu seinem Bauchnabel, dann fuhr sie über den Saum der Hose und versuchte diese zu öffnen.
Sie machte sich an seinem Gürtel zu schaffen und schaffte es ihn zu öffnen. Er machte den Knopf ihrer Hose auf und zog ihr auch diese aus. Er strich mit der Hand über ihre Bauch und fand dann den Weg in ihren Slip. Sie bog sich seiner Hand entgegen und keuchte auf. "Aki, bitte" flüsterte sie. "Was? Sag mir was du willst." sagte Aki herausfordernd.
Sie fingerte an seiner Boxer herum, griff hinein und umschloß mit der Hand seine ganze Länge, bewegte ihre Hand rauf und runter, was ihn aufstöhnen liess. Er hielt ihre Hand fest "Wenn du so weiter machst, hast du gleich nichts mehr von mir." sagte er und wischte sich die Schweißperlen von der Stirn. Er zog sich die Hose aus und Aexa tat es ihm gleich. Er legte sich auf sie und drang in sie ein. "Oh Gott" entfuhr es dem Drummer. Er hatte die Augen geschlossen und fing jetzt an sich langsam in ihr zu bewegen. "Alles ok?" fragte er, nach dem er sie wieder geöffnet hatte. Aexa konnte nur nickten. Sie krallte sich in seinen Rücken fest und schlang die Beine um seine Hüften. Er beschleunigte sein Tempo und Aexa stöhnte immer lauter. Er nahm ihre Hände, legte sie über den Kopf und sah ihr bei jedem Stoß tief in die Augen. Sie erwiderte seinen Blick, beide stöhnten ein letztes mal auf und Aki ergoß sich in sie. Erschöpft lag er auf ihr "Du saugst mir meine letzte Energie aus den Knochen." sagte er lachend und zog sich aus ihr zurück. Sie grinste und kuschelte sich an ihn. "Und du mir." sagte sie und haute einen Kuß auf seine Brust. Arm in Arm schliefen sie dann ein.

Aki wachte als erster auf, er neigte den Kopf und sah, dass Aexa noch schlief.
Sie lächelte leicht im Schlaf. Dann bewegte sie sich langsam und streckte sich. Sie öffnete die Augen
"Guten Morgen, Pikku Hiiri" sagte Aki leise.
"Guten Morgen. Wie spät ist es?" fragte sie und blinzelte mit den Augen.
"Ich hab keinen Schimmer." sagte Aki und zuckte mit den Schultern.
Sie überlegte kurz "Aki, würdest du mir helfen beim Einkaufen für die Party heute Abend." fragte sie ihn dann.
Er fing an zu grinsen. "Ja sicher mach ich das. Ähm, aber was für ne Party?" fragte er verwirrt. "Die Einweihungsparty du Dummerchen." sagte sie lachend.
"So, ein Dummerchen bin ich also, ja? sagte er mit lachenden Augen und legte sich auf sie.
Er grinste sie versaut an. "Aki, was hast du vor?" fragte sie jetzt mit leichter Panik.
"Gar nichts?" sagte er mit einem Blitzen in den Augen.
"Aki" wiederholte sie warnend, aber fing gleich an zu lachen, weil er anfing, sie zu kitzeln und auch gleich die Stelle gefunden hatte wo Aexa am kitzeligsten war.
Sie keuchte auf und flehte ihn an aufzuhören. Aber er kitzelte weiter wild drauf los.
"Na bin ich immer noch ein Dummerchen?" fragte er lachend.
"Nein, bist du nicht." sagte sie stöhnend, aber er hörte nicht auf.
"Akiiiiiiiii bitte, ich kann nicht mehr." flehte sie.
Da erhörte er sie und stoppte die Kitzelattacke.
Sie stöhnte nur "Gott sei dank." und legte sich erschöpft hin.
Aki legte sich zu ihr und kraulte ihren Arm.
"Willst du mich nicht endlich mal küssen?" fragte sie immer nach außer Atem und schaute in sein Gesicht.
Er fing an zu grinsen "Wann willst du los?" fragte er schelmisch.
"Weiß nicht, wieso?" fragte Aexa und blickte in seine blauen Augen die so verführerisch blitzten.
Er gab ihr einen zärtlichen Kuß, fing an sie zu streicheln und machten da weiter, wo sie gestern aufgehört hatten.

Sie verbrachten den Morgen im Bett, gegen Mittag gingen sie Duschen und machten sich fertig, um für die Party einkaufen zu gehen.
Gerade als sie ins Auto steigen wollten klingelte Aexas Handy.
"Hallo?" sprach sie in den Hörer.
"Hey Rakas, was machst du gerade?" kam es aus dem Hörer.
"Lauri" sagte sie und sah Aki warnend an.
"Ich wollte gerade einkaufen gehen für heute abend."
"Oh, schade, ich muß gleich zu nem Interview, frag doch Aki, ob er dir hilft." kam es von Lauri. "Das hab ich schon. Er ist gerade hier...ähm....angekommen." antwortete sie ihm und errötete weil Aki ihr am Ohr knabberte.
"Ok Rakas, ich muß los, wir sehen uns später, ach so, hast du was dagegen, wenn ich ne alte Freundin mitbringe?" fragte der Sänger Aexa.
"Ne, mach mal." antwortete sie ihm verabschiedete sich und legte auf.
"Alles ok?" fragte Aki und sah sie besorgt an. Sie liess den Kopf hängen und schlurfte zurück zum Auto. "Ja, ich... ich.... ach ich weiß auch nicht." druckste sie rum.
Aki hielt sie am Arm zurück und zog sie in die Arme. "Hey, es wird alles gut." versuchte er sie zu beruhigen.
Sie sah zu ihm auf. "Wie denn Aki, wir haben Lauri beschissen. Ich werde ihm nie wieder unter die Augen treten können." antwortete sie ihm verzweifelt.
"Wenn ich sage, es wird alles gut, dann wird es das auch." sagte er leise nahm ihren Kopf zwischen die Hände und küßte sie.

Nachdem die beiden einkaufen waren, fuhren sie schnell wieder nach Aexa.
Sie fuhren gerade die Auffahrt entlang, als sie das Auto von Lauri sahen.
"Wie ist der denn hierhin gekommen?" fragte Aki ungläubig.
Aexa sah ihn an und zuckte mit den Schultern. Laß dir jetzt nichts anmerken dachte sie und spielte nervös mit den Händen.
"Aexa ruhig. Das klappt schon." und legte seine rechte Hand auf ihre linke und drückte sie leicht. Sie lächelte ihn gequält an und nachdem er das Auto neben Lauris geparkt hatte, stiegen sie aus. Sie wollten gerade die Sachen ins Haus tragen, da kam ihnen Lauri entgegen und gab ihr einen Kuß auf die Wange.
"Guten Morgen Rakas, na gut geschlafen?" fragte er sie schmunzelnd.
Sie errötete und konnte ihm nicht in die Augen schauen.
Er wandte sich zu Tür und Aexa folgte ihrem Blick, an der Tür stand eine kleine Brünette nicht größer als sie selbst. Sie hatte ein nettes Figürchen und war sonst auch sehr hübsch.
"Aexa darf ich dir Maija vorstellen. Maija, das ist Aexa." stellte er die beiden vor.
Maija schaute Aexa abschätzend an. "Hey" sagte Aexa und wußte im Augenblick nicht ob sie Maija mögen sollte.
"Hey" sagte Maija und schaute zu Aki rüber. "Moi Aki" sagte sie, aber ihre Stimme war eine Spur kälter geworden.
"Moi" sagte Aki kalt und ging an ihr vorbei ins Haus.
Aexa sah Lauri fragend an. "Erklär ich dir später" flüsterte er
"Kann ich dir was helfen?" fragte er sie dann lauter und nahm ihr gleich die Taschen ab um sie ins Haus zu tragen.
Aki hatte die Tür schon aufgeschlossen und stellte die Taschen in die Küche. Maija gesellte sich zu ihm.
"Aki, wir sollten das was passiert ist, vergessen, wir waren beide jung und dumm."
Aki schaute sie nur mit blitzenden Augen an. "Du warst dumm, ich nicht, ich hab dich nicht betrogen." sagte er giftig und packte weiter die Sachen aus.
Maija seufzte und ging zu Lauri und Aexa. Aexa staunte nur, so, die beiden waren mal ein Paar, dachte sie.

Sie machten alles für die Party fertig, dann war es auch schon 8 Uhr und die ganzen bekloppten Finnen sollten eigentlich jetzt erscheinen. Und schon klingelte es. Aki liess die Rowdies ein und die Party begann.

Es hatten sich kleine Grüppchen gebildet. Aki und Aexa standen mit Eero und Pauli in der Küche und holten sich gerade was zu essen. "Wo ist eigentlich Lauri" fragte Pauli. "Ich weiß nicht" antwortete Eero. "ich mach mich mal auf die Suche nach ihm." sagte Aexa gab Aki ihr Glas und ging aus der Küche. Sie suchte ihn überall aber fand ihn nicht im Haus. Sie ging auf die Veranda und hörte leises Stöhnen aus der hinteren Ecke. Sie drehte sich um und konnte nicht glauben, was sie da sah.

"Aexa warte!" schrie er, aber Aexa drehte sich um und rannte in Richtung Wald, ohne genau zu wissen, wohin sie eigentlich lief. Sie lief einfach drauf los. Sie fiel ein paar mal hin und konnte Lauris Geschrei hinter sich hören.
"Dieses Arschloch" sagte sie. Aber ich bin nicht besser, dachte sie nur, ich hab ihn schließlich auch betrogen und dann noch mit seinem besten Freund.
Sie blieb stehen und schniefte ein paarmal.
Dann sah sie sich um und bemerkte, dass sie am See angekommen war.
Sie fand eine Stelle wo sie sich hinsetzten konnte und blickte auf den See hinaus, der im Mondschein glitzerte. Sie wischte sich eine einzelne Träne mit dem Ärmel ab und fühlte, dass Lauri hinter ihr stand.
"Aexa es tut mir Leid. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist, ich wollte dir nie weh tun." sagte er leise, um sie nicht zu erschrecken. "Ich weiß." sagte sie nur und drehte sich zu ihm um. "Lauri, wir müssen reden."
Er setzte sich zu ihr und schaute sie eine Weile an.
"Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll" sagte sie und spielte wieder nervös mit ihren Händen. "Soll ich anfangen?" sie nickte. "Ok" er atmete einmal tief ein und aus.
"Also ich glaube, ich bin nicht der richtige für dich, ich hab das erst erkannt, als es schon zu spät war, ich mag dich wirklich aber ich... ich... ich..." er schaffte es nicht weiter.
"Du liebst mich nicht." beendete sie den Satz für ihn.
"Ja" sagte er leise und sah sie erwartungsvoll an.
Sie aber lächelte ihn an, stand auf und zog ihn auf die Beine.
"Lauri, ich dich doch auch nicht" sagte sie lachend und fiel in seine Arme.
Er war total verwirrt. "Wie du mich auch nicht?" fragte er Aexa.
"Ich bin in letzter Zeit jemandem ziemlich nahe gekommen, und ich spüre, dass er der richtige ist. Ich hab mich auch in ihn verliebt" sagte sie zu ihm.
"Aki?" fragte er nur.
Sie schaute ihn perplex an "Woher weißt du das" fragte sie.
"Aexa" sagte er sanft "Ich hab Augen im Kopf. So wie ihr euch immer angesehen habt. Das war so offensichtlich, dass ihr euch naja...mögt." er lächelte sie an.
Sie fing an zu lachen "Laß uns zurück gehen." sagte sie und beide zusammen machten sich auf den Weg zu Aexas Haus.

Aki wartete schon nervös auf der Veranda und tapste von einem Bein auf das andere.
Aexa sah ihn und da kam ihr eine Idee.
Sie rannte auf ihn zu und fiel ihm in die Arme.
Dann sah sie in sein verblüfftes Gesicht und drückte ihm einen Kuß auf den Mund.
Nachdem der Kuß beendet war, guckte er verstohlen zu Lauri herüber und erwartete jetzt eigentlich eine Tracht Prügel, aber Lauri stand nur da und grinste sich einen.
Dann kam er auf Aki zu, der erschrocken zurückwich und anfing zu stammeln "Lauri, ich...es... wir..."
"Aki, ist schon gut. Wir haben uns gerade naja getrennt." er haute seinem besten Freund auf die Schulter, wünschte ihm noch viel Glück und viele Kinder, dann ging er ins Haus und suchte Maija.
Aki grinste zu Aexa herunter. "Wir brauchen uns jetzt nicht mehr zu verstecken." sagte sie. "Nein, das brauchen wir nicht mehr." Aki´s Stimme war nur noch ein Flüstern. "Ich liebe Dich Aexa weißt du das?"
"Ich dich doch auch" sagte sie und beide versanken in einen leidenschaftlichen Kuß.

-ENDE-




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